StartseiteWeltStand: 03.11.2026, 15:38 UhrVon: Julia HanigkDruckenTeilenUns auf Google folgen
Nach einer Bombendrohung: Ein Flughafen in Warschau wurde vorübergehend geschlossen. (Archivbild) © Tomasz Gzell/dpaIn drei Ländern kam es zu Bombendrohungen gegen insgesamt vier Passagierflugzeuge. Was über die Vorfälle in Warschau, Murcia und Sofia bekannt ist.Am Dienstag (3. November) sind in drei europäischen Ländern vier Passagierflugzeuge mit Bombendrohungen konfrontiert worden. Laut Focus online flogen zwei der Maschinen, eine aus Kopenhagen und eine aus London, nach Warschau. Eine davon musste umgeleitet werden. Der Flughafen Warschau-Modlin wurde vorübergehend geschlossen. Der Flughafen Chopin blieb nach Angaben eines Sprechers in Betrieb.Vier Passagierflieger erhalten BombendrohungenDie Lot-Maschine aus London mit 181 Menschen an Bord sollte eigentlich in Warschau-Chopin landen. Nach einem Alarm, wonach sich eine Bombe an Bord befinden soll, wurde sie jedoch nach Modlin umgeleitet, einen Flughafen, der vor allem von Billigfliegern genutzt wird. Der Flughafen hat den Betrieb inzwischen wieder aufgenommen. Die Maschine wurde auf eine Außenposition verwiesen und von Spezialisten untersucht. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf einen Flughafensprecher.Die SAS-Maschine SK751 aus Kopenhagen landete planmäßig in Warschau-Chopin. Laut Reuters war sie zu diesem Zeitpunkt bereits überprüft worden. Die Drohung gegen den SAS-Flug SK751 von Kopenhagen nach Warschau bestätigte die Fluggesellschaft gegenüber dpa: „Das Flugzeug ist planmäßig in Warschau gelandet und die Passagiere haben das Flugzeug verlassen.“ Ein Sprecher des Chopin-Flughafens sagte der polnischen Nachrichtenagentur PAP zunächst, die Maschine werde derzeit sicherheitsüberprüft. Inzwischen teilte der Warschau-Modlin-Flughafen mit, dass die Bombendrohung aufgehoben sei und der Betrieb wieder normal laufe. Die Polizei habe die Ermittlungen übernommen.Ein dritter Flieger, die Ryanair-Maschine FR4116 mit 114 Passagieren, flog von Manchester ins spanische Murcia und landete dort sicher, wie das katalanische Medium Diari ARA berichtete. Nach Angaben eines spanischen Regierungsvertreters wurden an Bord keine Sprengstoffe gefunden. Die Maschine hatte 121 Personen an Bord, inklusive Besatzung.Der vierte kam aus Israel und landete in Sofia. Die Drohung dort wurde laut Reuters per E-Mail ausgesprochen. Der bulgarische Rundfunk BNT berichtete, die Drohung sei Teil einer größeren Warnung gewesen, die „verschiedene Institutionen“ betraf.Ob es einen Zusammenhang zwischen den Drohungen gibt, ist unklar. Die Ermittlungen laufen.Bombendrohung gegen Passagiermaschinen: Auch am Montag, 2. NovemberErst gestern (2. November) kam es zu einer Bombendrohung bei einem Flieger: Ein Wizz-Air-Flug aus London musste laut dpa nach einer Bombendrohung in Budapest zwischenlanden. Die Maschine war auf dem Weg nach Sofia und wurde am Flughafen der ungarischen Hauptstadt durchsucht, wie Wizz Air dem ungarischen Nachrichtenportal 24.hu mitteilte. Die Drohung habe das Cockpit beim Überflug des bosnischen Luftraums erreicht. Alle Sicherheitschecks in Budapest verliefen ohne Befund und das Flugzeug flog weiter an seinen Zielort. Ein Zusammenhang zu den neuen Meldungen ist bisher nicht bekannt.
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