
"Ich untersuche frühe Berichte, dass das Dritte Armeekorps der Ukraine nach einem viermonatigen Gegenangriff einen russischen Vorsprung nördlich von Lyman durchtrennt und dabei Berichten zufolge mehr als 200 Quadratkilometer befreit hat. Sollte sich dies bestätigen, handelt es sich dabei um mehr als nur eine lokale Kartenänderung: Sie könnte Russlands geplante Offensive im nördlichen Donbas stören oder verzögern. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert, da die Ukraine sagt, dass Moskau seine Frist für die Eroberung des gesamten Donbas vom 31. Dezember 2026 auf den 31. März 2027 verschoben hat.
Ich berichte auch über den großen Austausch von Langstreckenangriffen über Nacht. Berichten zufolge haben ukrainische Drohnen die Rosneft-Raffinerie in Saratow – die angeblich jährlich etwa 4,8 Millionen Tonnen verarbeiten soll – sowie die UAV-Startinfrastruktur und Kommandoposten angegriffen. Bei Russlands Vergeltungsangriff auf Kiew und andere Städte kamen Drohnen, Marschflugkörper und ballistische Raketen zum Einsatz; Die genaue ballistische Gesamtsumme bleibt unklar. Ich bewerte gemeldete Luftabwehrangriffe, Schäden an zivilen Standorten, darunter ein Kiewer Supermarkt und ein Fernsehstudio, sowie den zunehmenden Einsatz unbemannter Bodenfahrzeuge für die Logistik und die Evakuierung von Verletzten in der Ukraine."