

Englisch: https://archive.org/details/interviewwithhis0000fall/page/318/mode/2up
Italienisch: https://archive.org/details/intervistaconlas0000oria/page/596/mode/2up?q=samson
Erzbischof Makarios selbst beschrieb Oriana Fallaci in einem der ausführlichsten Interviews, die er je gegeben hat, seine Vorliebe für riskantes Handeln.
https://www.makarios.eu/cgibin/hweb?-A=3285&-V=english
Erzbischof Makarios hinterließ weder Memoiren noch Tagebücher, daher gilt dieses Interview mit der weltberühmten italienischen Journalistin Oriana Fallaci aus dem Jahr 1974 als eines der aufschlussreicheren veröffentlichten Gespräche mit dem Erzbischof und Präsidenten, nur vier Monate nach dem Putsch gegen ihn.
In der englischen Ausgabe liegt Makarios‘ Interview zwischen den Seiten 310 und 331. Ein kurzer, aufschlussreicher Bericht über die Geschichte.
Einer der umstrittensten Teile unter vielen:
OF: Sie haben also auch mit dem Putsch gerechnet.
M.: Nein. Ich hätte nie gedacht, dass sie so dumm sein würden, einen Putsch gegen mich anzuordnen. Tatsächlich schien es mir unmöglich, dass sie die Konsequenzen nicht bedenken würden. Ich meine die türkische Intervention. Ich dachte höchstens, dass sie so etwas tun könnten, indem sie einen Deal mit der Türkei abschließen, das heißt, die Türkei zum Eingreifen ermächtigen, damit Griechenland dann reagieren könnte, was zur Teilung und doppelten Enosis führen würde. Das dachte ich auch nach dem Putsch, als ich in London ankam. Es dauerte einige Zeit, bis mir das klar wurde Ioannides hatte einfach aus Mangel an Intelligenz gehandelt. Und doch Ich kannte ihn. In den Jahren 1963 und 1964 war er als Offizier der Nationalgarde auf Zypern gewesenund eines Tages er kam, begleitet von Sampson, zu mirum zu "Erkläre mir heimlich einen Plan, der alles regeln würde." Er hatte sich vor mir verneigt, er hatte mir respektvoll die Hand geküsst, dann: "Seligkeit, hier ist der Plan. Die türkischen Zyprioten plötzlich überall auf der Insel anzugreifen. Um sie alle zu beseitigen. Stoppen." Ich war verblüfft. Ich sagte ihm, dass ich ihm nicht zustimmen könne und dass ich mir nicht einmal vorstellen könne, so viele unschuldige Menschen zu töten. Er küsste meine Hand noch einmal und ging verärgert weg. Ich sage Ihnen, er ist ein Verbrecher.
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Von Fun_Success_45