Die Verteidigungschefs Südkoreas und Japans einigen sich auf eine Verstärkung der Verteidigungskooperation

    Foto: Verteidigungsministerium / Yonhap Die Verteidigungschefs Südkoreas und Japans einigten sich am Sonntag darauf, die bilaterale Verteidigungszusammenarbeit zu stärken, einschließlich des Austauschs zwischen ihren Demonstrationsteams der Luftwaffe und der Fortsetzung der Schulung für Such- und Rettungsaktionen auf See. Das südkoreanische Verteidigungsministerium veröffentlichte nach Gesprächen zwischen Verteidigungsminister Ahn Gyu-back und dem japanischen Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi im Ministeriumsgebäude in Seoul eine gemeinsame Erklärung. Die beiden Seiten einigten sich darauf, den Austausch zwischen ihren Elite-Akrobatikteams – den südkoreanischen Black Eagles und der japanischen Blue Impulse – fortzusetzen und gemeinsame Such- und Rettungsübungen auf See weiterzuentwickeln. Sie einigten sich außerdem darauf, eine erweiterte Zusammenarbeit in fortgeschrittenen Wissenschafts- und Technologiebereichen wie der künstlichen Intelligenz zu prüfen, wobei der Schwerpunkt auf Bemühungen zum Aufbau stabiler, zukunftsorientierter Verteidigungsbeziehungen durch stärkere Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen lag. Die Minister bekräftigten ihr Engagement für die vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und einen dauerhaften Frieden in der Region und einigten sich darauf, die bilaterale Zusammenarbeit sowie die trilaterale Koordinierung mit den Vereinigten Staaten in einem schwierigen Sicherheitsumfeld fortzusetzen. Koizumi kam am Samstag zu einem zweitägigen Besuch in Seoul an und erwiderte damit Ahns Reise nach Japan im Januar zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen.

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