
Foto: YONHAP News Diplomatische Beamte aus Südkorea, den Vereinigten Staaten und Japan beriefen in Washington eine Arbeitsgruppensitzung ein, um über eine gemeinsame Reaktion auf die wachsenden Cyberbedrohungen Nordkoreas zu diskutieren. Die fünfte Gesprächssitzung am Donnerstag und Freitag wurde vom Generaldirektor für koreanische Halbinselpolitik Baek Yong-jin, dem stellvertretenden US-Außenminister für Japan, Korea und die Mongolei David Wilezol und dem Cyberpolitik-Botschafter des japanischen Außenministeriums Fumito Miyake geleitet. Nach Angaben des Außenministeriums von Seoul nahmen an dem Treffen etwa 80 Beamte aus den drei Ländern teil, die sich mit Nordkoreas Nuklearproblem sowie Cyber-Angelegenheiten befassen. Die drei Seiten tauschten Einschätzungen zu den illegalen Cyber-Aktivitäten des Nordens, einschließlich der Erpressung und Wäsche virtueller Vermögenswerte, aus und erörterten die Koordinierung wirksamer Reaktionsmöglichkeiten. Das Ministerium sagte, die drei Länder beabsichtigen, die auf dem Treffen besprochenen Kooperationsmaßnahmen umzusetzen und die entsprechenden Konsultationen fortzusetzen.