Opposition erneuert Forderungen nach Sonderermittler-Untersuchung der Nationalen Wahlkommission

    Foto: YONHAP News Die größte Oppositionspartei People Power Party (PPP) hat ihre Forderungen nach einer Untersuchung durch einen Sonderermittler zur Untersuchung von Beamten der Nationalen Wahlkommission (NEC) erneuert und behauptet, ihr ehemaliger Vorsitzender Rho Tae-ak und andere Beamte hätten auf Kosten der Kommission Auslandsreisen unternommen. Der Abgeordnete Choi Soo-jin, ein hochrangiger Sprecher der PPP, sagte am Freitag in einer Pressemitteilung, dass Rho mit seiner Ehefrau drei Auslandsgeschäftsreisen mit NEC-Mitteln unternommen habe. Sie fragte sich, ob Bürger, die mit steigenden Kosten und Inflation zu kämpfen haben, solche Ausgaben nachvollziehen könnten. Choi sagte auch, dass zwischen 2022 und diesem Monat 461 NEC-Mitarbeiter 107 Mal ins Ausland gereist seien, zu beliebten Touristenzielen wie den Malediven, Florenz, Bangkok und der malaysischen Stadt Kota Kinabalu. Sie forderte Ermittlungsbehörden wie das Board of Audit and Inspection auf, die Umstände dieser Auslandsreisen gründlich zu untersuchen und zu überprüfen, ob das Budget des NEC ordnungsgemäß verwendet wurde. Die Wahlaufsichtsbehörde steht derzeit wegen des Stimmzettelmangels bei den Kommunalwahlen am 3. Juni unter Beobachtung. Zu dieser Angelegenheit laufen derzeit eine gemeinsame Untersuchung von Polizei und Staatsanwaltschaft sowie eine parlamentarische Untersuchung.

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