
Foto: AP / Yonhap Südkorea und Serbien haben ein umfassendes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (CEPA) abgeschlossen, das wahrscheinlich den Handel stärken und globale Lieferkettenunsicherheiten beseitigen wird. Das Handelsministerium sagte in einer Erklärung, dass Minister Yeo Han-koo das Abkommen in Belgrad mit seinem serbischen Amtskollegen Jagoda Lazarević unterzeichnet habe, etwa zwei Jahre nachdem die beiden Länder im September 2024 Verhandlungen aufgenommen hatten. Das Abkommen markiert das erste Handelsabkommen mit einem Balkanland. Ein CEPA ähnelt einem Freihandelsabkommen, betont jedoch einen breiteren Umfang der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und des Austauschs, der über die bloße Öffnung von Märkten hinausgeht. Gemäß ihrer Vereinbarung werden Südkorea und Serbien die Zölle auf 90 Prozent der gehandelten Artikel abschaffen. Das Ministerium fügte hinzu, dass durch die Vereinbarung auch die Zölle auf die Einfuhr wichtiger Materialien aus Serbien, darunter Lithium, Kobalt und Nickel, abgeschafft werden, was zur Stabilisierung der Lieferketten für Spitzenindustrien wie Chips und Sekundärbatterien beitragen wird.