Konferenz zur Überprüfung des Atomvertrags der Vereinten Nationen scheitert erneut an der Annahme des Konsensdokuments

    Foto: YONHAP News Die 11. Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT) endete am Freitag im UN-Hauptquartier in New York, ohne dass ein endgültiges Konsensdokument verabschiedet wurde. Den Mitgliedstaaten gelang es nicht, Differenzen über regionale Nuklearfragen mit Nordkorea und Iran sowie über Verpflichtungen zur nuklearen Abrüstung zu überbrücken. Das Scheitern markiert das dritte Scheitern einer endgültigen Vereinbarung in Folge nach den Überprüfungskonferenzen 2015 und 2022. Einer der größten Knackpunkte war eine vorgeschlagene Klausel, die strengere Umsetzungs- und Transparenzmaßnahmen zur nuklearen Abrüstung durch Atomwaffenstaaten forderte, was bei den Atommächten auf Widerstand stieß. In der letzten Phase der Verhandlungen wurden alle Hinweise auf Nordkoreas Atomprogramm und die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel aus dem Dokumententwurf entfernt. Südkoreas stellvertretender UN-Botschafter Kim Sang-jin drückte sein tiefes Bedauern darüber aus, dass die Konferenz nicht einmal eine kurze Botschaft zu Nordkorea enthielt. Er sagte, das Dokument hätte die vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bekräftigen sollen und betonte, dass Nordkorea im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags niemals als Atomwaffenstaat anerkannt werden könne. Der Konferenzleiter bezeichnete den Zusammenbruch als „katastrophal“ für die Glaubwürdigkeit des globalen Nichtverbreitungsregimes.

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