
Foto: YONHAP News / TASS Außenminister Cho Hyun hat mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert und Teheran gebeten, seinen Standpunkt zu einer Explosion und einem Brand an Bord der HMM Namu in der Straße von Hormus Anfang des Monats darzulegen. Wie das Außenministerium von Seoul am Sonntag mitteilte, erläuterte Cho dem iranischen Außenminister Seyed Abbas Araghchi die zusätzlichen Ermittlungen der südkoreanischen Regierung zu dem Angriff, von denen sie vorläufig zu dem Schluss kam, dass sie extern durchgeführt wurden. Der Minister verlangte auch Irans Standpunkt zu den relevanten Fakten und betonte die Bedeutung einer sicheren und freien Schifffahrt aller Schiffe in der Meerenge. Araghchi seinerseits erläuterte die aktuelle Situation im Nahen Osten und stimmte der Notwendigkeit zu, den sicheren Transit auf der wichtigen Schifffahrtsroute durch ein Ende der Konfrontation auf der Wasserstraße wiederherzustellen. Die beiden Seiten einigten sich außerdem darauf, weiterhin über die Gewährleistung der Sicherheit südkoreanischer Schiffe und Besatzungsmitglieder im Engpass zu kommunizieren.