Trump sagt, er habe mit Xi in Peking über Nordkorea, Taiwan und den Iran gesprochen

    Foto: YONHAP Nachrichtensprecher: US-Präsident Donald Trump sagte, er habe während ihres Gipfeltreffens in Peking mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping eine Reihe wichtiger Themen besprochen, darunter Nordkorea, Taiwan und Iran. Trump behauptete auch, Xi habe ihn gefragt, wie die USA reagieren würden, wenn China Taiwan angreifen würde. Yun Sohyang hat mehr. Bericht: Nach Abschluss seines Besuchs in China bestätigte Präsident Trump in einem Gespräch mit Reportern an Bord der Air Force One, dass er die Nordkorea-Frage mit Präsident Xi besprochen habe und sagte, er unterhalte gute Beziehungen zum nordkoreanischen Führer Kim Jong-un und die beiden hätten kürzlich Kontakt gehabt. Er verzichtete jedoch darauf, Einzelheiten zu nennen. (O-Ton: US-Präsident Donald Trump) „Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm (Kim Jong-un). Er hat unserem Land großen Respekt entgegengebracht.“ Zu den Bemühungen, den Krieg mit dem Iran zu beenden, sagte Trump, ein 20-jähriger Stopp des Teheraner Atomprogramms sei akzeptabel, betonte jedoch, dass es sich dabei um eine „echte“ Verpflichtung handeln müsse. Er behauptete außerdem, Xi sei auch damit einverstanden, dass Teheran sein Atomwaffenprogramm aufgeben und die Straße von Hormus wieder öffnen sollte. Zu Taiwan, einem der am meisten beobachteten Punkte auf der Tagesordnung des Gipfels, sagte Trump, er und Xi hätten „viel geredet“ und fügte hinzu, dass er nicht glaube, dass es einen Streit mit China gebe, und dass er zu diesem Thema keine Zusagen gemacht habe. Der US-Präsident sagte, Xi habe ihn gefragt, ob Washington Taiwan im Falle eines chinesischen Angriffs verteidigen würde, eine Frage, die er nicht beantworten wollte. Wenn dies zutrifft, könnte der Austausch als Zeichen dafür interpretiert werden, dass Peking militärische Optionen abwägt. Trump sagte auch, er habe mit Xi über US-Waffenverkäufe an Taiwan gesprochen, was eine möglicherweise erhebliche Abweichung von einer 1982 an Taipeh unter der Reagan-Regierung abgegebenen Zusicherung darstellte, dass Washington Peking bei solchen Verkäufen nicht im Voraus konsultieren würde. (O-Ton: US-Präsident Donald Trump) „Wir haben auch über Waffenverkäufe gesprochen. Eigentlich sehr ausführlich. Und ich werde Entscheidungen treffen.“ China seinerseits kündigte an, dass Präsident Xi im Herbst den Vereinigten Staaten einen Staatsbesuch abstatten werde, was darauf hindeutet, dass die Diplomatie auf Gipfelebene zwischen den beiden Ländern fortgesetzt wird. Trump betonte zwar die diplomatische Gemeinsamkeit zwischen Washington und Peking, sagte aber, Zölle, die ein weitaus sensibleres Thema seien, seien nicht diskutiert worden. Yun Sohyang, KBS World Radio News.

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