KBS-Chef fordert breiteren öffentlichen Zugang zu Sportübertragungen

    Foto: KBS KBS-Präsident und CEO Park Jang-beom hat sich zu der Rolle öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten beim Schutz des Rechts der Menschen auf Zugang zu Sportprogrammen geäußert. In seiner Rede auf der Sportmedienkonferenz 2026 der Asia-Pacific Broadcasting Union in Chengdu, China, am Freitag warnte Park, dass Plattformmonopole, die durch massives Kapital unterstützt werden, Hindernisse für die Sportübertragung errichten. Der KBS-Chef äußerte sich besorgt über die steigenden Gebühren für Übertragungsrechte an Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen und der FIFA-Weltmeisterschaft, die durch den harten Wettbewerb zwischen globalen Streaming-Diensten und kommerziellen Sendern verursacht werden. Park sagte, Sport sei nicht nur Unterhaltung, sondern ein kulturelles Erlebnis, das die Menschheit vereint, und warnte davor, dass der öffentliche Charakter des Sports untergraben werden könnte, wenn kommerzielle Interessen den Sektor dominieren. Er betonte außerdem, dass öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten den Zugang zu Sportveranstaltungen für wirtschaftlich benachteiligte Gruppen und Landbewohner sicherstellen sollten, und forderte einen breiteren Zugang zu Sport in ärmeren Ländern.

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