Xi betont die Koexistenz zwischen den USA und China, warnt Trump jedoch davor, die Taiwan-Frage falsch zu behandeln

    Foto: AP / Yonhap Der chinesische Präsident Xi Jinping betonte während seines Gipfeltreffens mit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag die Koexistenz zwischen China und den Vereinigten Staaten und berief sich dabei auf das Konzept der „Thukydides-Falle“, das darauf hindeutet, dass es zu Konflikten zwischen einer aufstrebenden und einer etablierten Macht kommen kann. Laut Chinas staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua sagte Xi, stabile Beziehungen zwischen China und den USA würden der Welt zugute kommen und die Großmächte sollten den Weg der Koexistenz weiterverfolgen. Berichten zufolge sagte Xi, ob die beiden Länder die Thukydides-Falle überwinden und ein neues Modell der Beziehungen zwischen Großmächten etablieren können, sei eine historische Frage, die die Führer beider Nationen gemeinsam beantworten müssten. Er betonte außerdem, dass die beiden Seiten eher eine Zusammenarbeit als einen Handelskrieg anstreben sollten, und sagte, dass es in Handelskonflikten keine Gewinner gebe und dass die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen auf gegenseitigem Nutzen und einer Win-Win-Kooperation beruhten. Gleichzeitig warnte Xi Trump, dass Taiwan das „wichtigste Thema“ in den bilateralen Beziehungen sei und sagte, ein falscher Umgang mit der Angelegenheit könnte die beiden Supermächte in einen Konflikt treiben.

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