
Foto: YONHAP News Da noch 26 Tage bis zu den landesweiten Kommunalwahlen verbleiben, hat die Regierung geschworen, im Rahmen eines Null-Toleranz-Prinzips energisch auf Fake News und Falschinformationen zu reagieren. Innen- und Sicherheitsminister Yun Ho-jung gab diese Position am Freitag während einer Sitzung eines regierungsübergreifenden Beratungsgremiums zu Fake News bekannt. An dem Treffen nahmen Beamte auf Minister- und Vizeministerebene verwandter Behörden teil, darunter das Justiz- und das Bildungsministerium, die Korea Media and Communications Commission (KMCC) und die Nationale Polizeibehörde. Die Regierung plant, ein umfassendes Reaktionssystem einzurichten, das über die Zuständigkeit einzelner Ministerien hinausgeht, um die Verbreitung falscher Informationen über mehrere Sektoren hinweg zu verhindern. Die KMCC erklärte, sie betreibe eine öffentlich-private Einrichtung, um Fake News schnell von Online-Plattformen zu entfernen, während das Innenministerium hartes Vorgehen gegen illegale Wahlkampfmaterialien und strenge Bestrafung von Beamten versprach, die an der Verbreitung von Desinformation oder der Einmischung in Wahlen beteiligt seien. Staatsanwälte und Polizei sagten, sie würden das Vorgehen gegen schwere Wahlverbrechen, darunter Fake News, schwarze Propaganda, Stimmenkauf und Wahleinmischung durch Amtsträger, intensivieren und dabei insbesondere auf organisierte und wiederholte Desinformationskampagnen abzielen.