Südkorea erwägt mögliche Rohöl- und Naphthaimporte aus Algerien und Libyen

Foto: Außenministerium / Yonhap Südkorea führt Gespräche mit Algerien und Libyen, um die Versorgung mit Rohöl und Naphtha angesichts der Engpässe aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten sicherzustellen. Das Außenministerium gab am Freitag in einer Erklärung bekannt, dass Park Jong-han, der stellvertretende Außenminister für Wirtschaftsangelegenheiten, während seiner jüngsten Reise in die beiden nordafrikanischen Länder eine Reihe von Treffen mit Regierungs- und Energievertretern abgehalten habe, während Seoul inmitten der Nahostkrise alternative Energieversorgungswege sichern will. Nach Angaben des Ministeriums traf sich Park mit Beamten der libyschen National Oil Corporation, um mögliche Käufe von schwerem Rohöl durch südkoreanische Unternehmen zu besprechen und die Zuteilung bestimmter Lieferungen speziell für Südkorea zu prüfen. Das Ministerium sagte, das Unternehmen habe seine Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, Lieferungen nach Südkorea zu liefern, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt seien, darunter Rohölspezifikationen, Liefertermine und die Glaubwürdigkeit der Käufer. Park teilte den Beamten mit, dass Südkorea sein gesamtes Rohöl importiert, die daraus hergestellten raffinierten Erdölprodukte jedoch wieder exportiert und dabei seine fortschrittliche Raffinierungstechnologie im gesamten asiatisch-pazifischen Raum nutzt. Er betonte die Bedeutung des Ausbaus der langfristigen Zusammenarbeit mit afrikanischen Ölproduzenten wie Algerien und Libyen.

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