Ehemaliger Generalstaatsanwalt bestreitet externen Druck im Fall Daejang-dong

    Foto: YONHAP News Der frühere Generalstaatsanwalt Lee Won-seok hat bestritten, dass er im Zusammenhang mit den Überweisungsermittlungen in Daejang-dong und Nordkorea auf externen Druck seitens des ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol gestoßen sei. Als er am Donnerstag bei einer Untersuchung des Sonderausschusses der Nationalversammlung erschien, sagte er, er habe den damaligen Präsidenten Yoon während seiner Amtszeit als Generalstaatsanwalt von 2022 bis 2024 nie getroffen, angerufen, ihm keine SMS geschrieben oder Nachrichten mit ihm ausgetauscht. Er kritisierte auch die Entscheidung, im Fall Daejang-dong keine Berufung einzulegen, und die Anordnung, die mit der Untersuchung befassten Staatsanwälte zu prüfen. Die parlamentarische Untersuchung untersucht Vorwürfe erfundener, politisch motivierter Anklagen unter der Yoon-Regierung, wobei der Schwerpunkt auf dem Korruptionsfall bei der Landentwicklung in Daejang-dong und dem Überweisungsfall des Ssangbangwool-Konzerns nach Nordkorea liegt. Während seiner Zeit als Generalstaatsanwalt untersuchte Lees Büro die Vorwürfe in den beiden Fällen gegen den damaligen Oppositionsführer Lee Jae Myung, der jetzt als Präsident fungiert.

    Share.
    Leave A Reply