
Foto: YONHAP News Außenminister Cho Hyun hat zugesagt, Sondergesandte in Länder rund um den Nahen Osten zu entsenden, um die durch den regionalen Konflikt verursachten Unterbrechungen der Lieferkette zu beheben. Bei einer Kabinettssitzung unter dem Vorsitz von Präsident Lee Jae Myung am Dienstag sagte Cho, dass zwar bereits ein Gesandter des Präsidenten in den Nahen Osten entsandt worden sei, das Außenministerium jedoch auch hochrangige Beamte nach Algerien und Libyen entsandt habe, und fügte hinzu, dass der Minister nun die Entsendung eines Sondergesandten in die Republik Kongo vorbereite. Er sagte, das Ministerium werde in Absprache mit den zuständigen Behörden und Industriegruppen aktiv auf die Schaffung zusätzlicher Gesandter des Präsidenten drängen, um zur Sicherung alternativer Versorgungswege beizutragen. Cho sagte auch, Chung Byung-ha, der Gesandte des Ministers für den Iran, habe sich mit hochrangigen iranischen Beamten über die Situation in der Region ausgetauscht und fügte hinzu, dass Diskussionen über die Sicherheit südkoreanischer Staatsangehöriger, Schiffe und Besatzungen sowie Fragen im Zusammenhang mit der Seepassage im Gange seien. Präsident Lee fragte Cho, ob das Botschaftspersonal im Iran angemessen gelobt worden sei, und forderte ihn auf, dafür zu sorgen, dass das Personal unter schwierigen und riskanten Bedingungen gut unterstützt werde.