
Foto: YONHAP News Die Regierung hat ein Vorgehen gegen die Hortung medizinischer Hilfsgüter wie Spritzen und Nadeln eingeleitet, da es durch den Nahostkonflikt zu Engpässen gekommen ist. Am Dienstag um 12 Uhr trat eine vorübergehende Regelung in Kraft, die das Horten von Spritzen und Nadeln sowie Preistreiberei verbietet. Im Rahmen der Maßnahme ist es Herstellern und Händlern untersagt, diese Artikel über festgelegte Grenzen hinaus zu lagern, den Verkauf zu verweigern oder übermäßige Mengen an bestimmte Käufer zu liefern, um Gewinn zu erzielen. Außerdem wurde im Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit ein Meldezentrum eingerichtet, um Verstöße zu überwachen und Maßnahmen zu erleichtern, einschließlich Untersuchungen und Überweisungen zur Strafverfolgung. Spritzenhersteller und -verkäufer müssen dem Ministerium täglich Daten über Produktion, Lieferungen und Lagerbestände übermitteln, und die Informationen werden auf seiner Website veröffentlicht. Wenn eine Hortung festgestellt wird, wird das Ministerium das Unternehmen an die Ermittlungsbehörden verweisen und die Maßnahme bleibt bis zum 30. Juni in Kraft.