Südkoreas Rate an Komasaufen sinkt zum zweiten Mal in Folge, da jüngere Menschen weniger Alkohol konsumieren

Foto: YONHAP News Südkoreas monatliche Komasaufenrate ist im zweiten Jahr in Folge gesunken, da mehr junge Menschen, insbesondere die Generation Z, weniger Alkohol konsumieren als frühere Generationen. Nach den am Montag von den Korea Centers for Disease Control and Prevention (KCDC) veröffentlichten Daten lag die durchschnittliche monatliche Komasaufen-Rate in den 17 Metropolen und Provinzen des Landes im Jahr 2025 bei 33,8 Prozent. Die Quote stieg von 31,7 Prozent im Jahr 2021 auf 35,8 Prozent im Jahr 2023, bevor sie zwei Jahre in Folge einen Rückgang verzeichnete. Die monatliche Komasaufenrate – ein Schlüsselmaß für übermäßigen Alkoholkonsum – bezieht sich auf den Prozentsatz der Bevölkerung, der angaben, mindestens einmal im Monat sieben oder mehr Getränke bei Männern und fünf oder mehr Getränke bei Frauen zu sich zu nehmen. Die Quote war letztes Jahr in Ulsan mit 39,2 Prozent am höchsten und in Sejong mit 28,2 Prozent am niedrigsten. Die Provinz Nord-Chungcheong war die einzige, deren Quote leicht um einen Zehntelprozentpunkt auf 38,7 Prozent stieg. Während die 20er Jahre weithin als „Partyjahre“ gelten, stellte das KCDC fest, dass die Trinkquote bei Menschen dieser Altersgruppe im Allgemeinen rückläufig ist und im genannten Zeitraum in 15 Städten und Provinzen zurückging. Die Behörde warnte jedoch davor, dass trotz eines deutlichen Rückgangs der Versammlungs- und Trinkraten seit der COVID-19-Pandemie die Vielfalt an Alkoholprodukten zunimmt und der Zugang insbesondere für Jugendliche beispiellos einfacher ist. Um verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu fördern, beabsichtigt das Gesundheitsministerium, die Beschränkungen für den Zugang zu Alkohol und Werbung für Jugendliche zu verschärfen.

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