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Die Norweger gehören zu den am wenigsten einsamen Menschen in Europa

Die nordischen Länder zeichnen sich durch eine geringe Prävalenz von Einsamkeit aus. Der Sozialstaat, die Gesundheit und die Kultur erklären vieles, zeigt die Studie.

„Wir kommen zu dem Schluss, dass Einsamkeit auf mehreren Ebenen beeinflusst wird," sagt sie.

Aartsen erklärt, dass dies den Einzelnen, das lokale Umfeld wie die Nachbarschaft und soziale Netzwerke betreffe. Einsamkeit kann auch struktureller oder kultureller Natur sein – zum Beispiel durch Sozialsysteme und Normen in Bezug auf Alter, Alleinsein oder Familienpflege.

Alleinleben ist ein Risikofaktor, der Effekt ist jedoch stärker in Ländern, in denen Alleinleben selten vorkommt. Dies trägt dazu bei, dass die nordischen Länder zu den am wenigsten einsamen in Europa – und auch weltweit – gehören.

Wie in den anderen nordischen Ländern ist auch in Norwegen die Häufigkeit von Einsamkeit gering.

Mögliche Erklärungen sind das Sozialsystem, kostenlose Gesundheitsdienste und relativ geringe Erwartungen an das, was das Netzwerk in Krisen tun soll – viele verlassen sich auf öffentliche Dienste, erklärt Aartsen.

„Das kann sich ändern, wenn der Familie eine größere Rolle gegeben wird“, sagt sie.

Aartsen weist darauf hin, dass die nordischen Länder eine individualistische Kultur haben, in der Autonomie einen hohen Stellenwert hat.

Forscher unterscheiden außerdem zwischen verschiedenen Arten der Einsamkeit.

Soziale Einsamkeit, wenn das Netzwerk als zu klein empfunden wird, und emotionale Einsamkeit, bei der es um die Sehnsucht nach einem engen Partner geht, auch mit vielen Freunden.

"Die Risikofaktoren auf Mikro-, Meso- und Makroebene variieren je nach Typ. Ein universeller Ansatz funktioniert daher oft schlecht“, sagt sie.

https://partner.sciencenorway.no/countries-and-regions-elderly-mental-health/norwegians-are-among-the-least-lonely-in-europe/2570764

Von Emergency-Sea5201

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