Der Touristenzugverkehr zwischen den Bahnhöfen Seoul und Dorasan wird nach mehr als sechs Jahren wieder aufgenommen.

Foto: YONHAP News Die Regierung hat nach sechseinhalb Jahren den Touristenzugverkehr zwischen dem Bahnhof Seoul und dem nahe der innerkoreanischen Grenze gelegenen Bahnhof Dorasan wieder aufgenommen. Am Freitag fand am Bahnhof Dorasan in Paju, Provinz Gyeonggi, eine Zeremonie statt, um die Wiederaufnahme des Dienstes des sogenannten „Demilitarized Zone (DMZ) Peace Connection Train“ zu würdigen. Bei der Zeremonie betonte Wiedervereinigungsminister Chung Dong-young, dass ein Frieden zwischen den beiden Ländern sowohl Süd- als auch Nordkorea zugute kommen würde. Er wies darauf hin, dass der Bahnhof Dorasan der einzige Bahnhof des Landes mit einem internationalen Abfahrtsbahnsteig sei, und stellte sich eine Zukunft vor, in der Reisende vom Bahnhof Dorasan abfahren und über nordkoreanische Städte wie Kaesong, Pjöngjang und Sinuiju nach Paris und London reisen könnten. Der Zugverkehr verkehrt bis Mai jeden zweiten und vierten Freitag im Monat und bietet Platz für bis zu 120 Passagiere pro Fahrt. Ab Juni wird der Dienst jeden Freitag angeboten. Ende letzten Jahres legte das Wiedervereinigungsministerium Präsident Lee Jae Myung einen Vorschlag für den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Seoul, Pjöngjang und Peking als Teil einer „kreativen Initiative“ vor, an der sowohl Korea als auch die internationale Gemeinschaft beteiligt waren.

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