Auszüge aus dem Interview:

A: Wir müssen über die Präsidentschaftswahl reden. Sie haben vier Namen als mögliche Kandidaten vorgeschlagen: Riina Kionka, Jüri Luik, Matti Maasikas und Kyllike Sillaste-Elling. Warum sie?

THI: Wer sind die Jungs, die in den letzten 25 bis 30 Jahren mehr Erfolg hatten? Wichtige Menschen, die in den Strukturen, denen wir angehören wollen, hohe Positionen einnehmen. Zusätzlich zu der bereits erwähnten Maive Rute.

Wenn wir uns ansehen, was in der Welt passiert, muss die Vorstellung, dass der Präsident sich dem Volk stellen muss, als selbstmörderisch angesehen werden. Wir brauchen starke internationale Stimmen. Trotz häuslicher Beleidigungen, Neid und böswilliger Artikel in Politico, deren Quelle ein anonymer russlandfreundlicher Charakter oder jemand anderes ist, ist Kaja Kallas in ihrer aktuellen Position die mächtigste Vertreterin, die diese Position im Laufe der Geschichte in Europa innehatte. Aber er verließ Estland.

Als die Financial Times 2021 den Plan von Macron und Angela Merkel durchsickern ließ, im Namen der Europäischen Union mit Putin zu sprechen, ohne dies mit anderen Ländern abzustimmen, trat Kaja Kalla im Obersten Rat auf und lehnte diesen Plan ab.

A: Es gibt also keine Stubb-würdigen Präsidentschaftskandidaten in Estland?

THI: Außer den drei baltischen Ländern gibt es niemanden – weder unter den Präsidenten noch den Premierministern oder den Außenministern – dem man zuhören würde. Estland braucht eine Person wie Kaja Kalla und einige andere in der Vergangenheit.

A: Kaja Kallas hat auch einen politischen Hintergrund. Er war der Premierminister.

THI: Er wird in Estland gerade deshalb gehasst, weil er Premierminister war. Wenn eine Person aus Partei X gut ist, werden alle anderen sagen, dass wir sie nicht wollen und gegen sie stimmen.

A: Die politischen Parteien scheinen trotz des Kasachstan-Skandals und des kniffligen Zitats, in dem der Präsident der Ukraine vorschlug, Land für den Frieden abzutreten, bereit, sich wieder auf Alar Karis zu einigen. Was glauben Sie, wird er für eine zweite Amtszeit gewählt?

THI: Das ist durchaus möglich. Die politischen Parteien sind sich einig, einen geeigneten Präsidenten zu bekommen, der im Moment nicht unbedingt benötigt wird.

A: Sind Sie absolut sicher, dass Karis, wenn Estland in einer mit der Ukraine vergleichbaren Situation wäre, Estland nicht etwas Ähnliches wie der Ukraine empfehlen würde?

THI: Das ist zu hypothetisch. Das habe ich nicht gedacht. Das Wichtigste ist, dass eine solche Situation nicht eintritt. (Zufrieden.) Ich sehe, mein Laientalent kommt zurück, ich habe dich schon eine Weile nicht mehr gebraucht.

Wir brauchen einen Präsidenten, der als Staatsoberhaupt die wichtigsten Entscheidungen treffen kann, wenn die Situation katastrophal ist. Er muss in der Lage sein, schwierige Entscheidungen zu treffen. Dafür muss man sehr kompetent sein.

A: Ich frage anders: Waren Sie schockiert, als Karis die genannten Worte sagte?

THI: (Ohne die geringste Verzögerung.) Ja. Ich möchte den von Ihnen genannten Beispielen noch ein drittes hinzufügen: dass die Europäische Union einen Sonderbeauftragten nach Russland entsenden sollte, obwohl die Europäische Union zugestimmt hat, diesen Weg nicht zu gehen.

Der Rest des Interviews

THI: Eesti vajab presidendiks inimest nagu Kaja Kallas
byu/Ghanburighan inEesti



Von Ghanburighan

9 Kommentare

  1. James420May on

    Nõustun. Presidendi peamine roll on diplomaatias. Sinna rolli sobiks Jüri Luik või Matti Maasikas ideaalselt.

  2. Safe_Muffin_1556 on

    võrrelge nüüd seda sõnavõttu ja siis kohaliku kolhoosniku Karise sõnavõttu

  3. Upstairs_Answer_351 on

    Kaja Kallas võib küll täna olla EL välispoliitika kõrge esindaja aga ei ole kusagilt otsast aru saanud et tal mingeid diplomaatilisi oskuseid oleks. Vastupidi – neid mõtlematuid väljaütlemisi ja lapsesuud kõik kohad täis olnud.

  4. FarButterscotch3583 on

    K.Kallas on väga vastuoluline ja liiga ühekülgse poliitilise vaate/agendaga. President peab olema rohkem rahva ülene.

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