
Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung erklärte am Freitag, dass das aktuelle Gesetz über befristete Arbeitsverhältnisse, das Unternehmen verpflichtet, unregelmäßige Arbeitskräfte nach zwei Jahren in Festangestellte umzuwandeln, unbeabsichtigt zu erhöhter Arbeitslosigkeit führen könnte. Bei einem Treffen mit dem Koreanischen Gewerkschaftsbund im Präsidialamt erklärte Lee, dass die zweijährige Umstellungsregel faktisch eine „Beschäftigungsobergrenze von zwei Jahren“ geschaffen habe. Er stellte fest, dass Arbeitgeber Verträge häufig kurz vor Ablauf der Zweijahresfrist kündigen, was die Absicht des Gesetzes, Arbeitnehmer zu schützen, untergräbt. Lee forderte praktischere Lösungen zur Lösung dieses Problems. Lee sagte, dass Lohnunterschiede zwischen regulären und unregelmäßigen Arbeitnehmern, die die gleichen Tätigkeiten ausüben, die Arbeitspolarisierung verschärfen. Er stellte fest, dass diese Ungleichheit ein verzerrtes System widerspiegelt, das durch einen breiteren gesellschaftlichen Konsens und Dialog angegangen werden muss. Er betonte auch die Bedeutung der drei grundlegenden Arbeitsrechte und schlug vor, dass auch Kleinunternehmern die Teilnahme an Tarifverhandlungen durch die Gewährleistung ihres Vereinigungsrechts gestattet werden sollte.