
Foto: YONHAP News / Seoul Metropolitan Government Aktuelle Daten zeigen, dass sich die Zahl der sozial isolierten und zurückgezogen lebenden Jugendlichen in Seoul in den letzten drei Jahren auf rund 250.000 fast verdoppelt hat. Laut einer am Dienstag von der Seouler Stadtregierung veröffentlichten Umfrage für 2025 stieg die Zahl um rund 120.000 gegenüber 129.000 im Jahr 2022 und machte neun Komma eins Prozent der jungen Bevölkerung der Stadt im Alter von 19 bis 39 Jahren aus. Als Reaktion auf dieses wachsende Problem kündigte die Stadt neue Maßnahmen an, die sich auf die frühzeitige Prävention von Kindern und Jugendlichen konzentrieren. Im Rahmen ihres zweiten umfassenden Plans für isolierte und zurückgezogene Jugendliche kündigte die Stadtregierung an, in den nächsten fünf Jahren bis 2030 109 Milliarden Won oder etwa 72 Millionen US-Dollar zu investieren, um ihnen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu helfen. Der Plan zielt darauf ab, frühe Anzeichen von Isolation bei Kindern und Jugendlichen zu erkennen und Prävention und Genesung innerhalb der Familien zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, sagte die Stadt, sie werde Screening-Tests in Isolationspräventionszentren und Bezirksfamilienzentren durchführen und gleichzeitig die Elternbildungsprogramme verzehnfachen, um bis zu 25.000 Teilnehmer zu erreichen.