Der interessanteste Teil der neuesten Polymarket-Daten ist nicht nur, dass die meisten Menschen verlieren.

Es geht darum, wie uneben die Kante wirklich ist.

Eine Analyse vom April 2026 mit 2,5 Millionen Geldbörsen ergab, dass 84,1 % der Teilnehmer unrentabel waren. Nur 2 % erzielten in ihrer gesamten Handelsgeschichte mehr als 1.000 US-Dollar, und nur 840 Wallets erzielten einen kumulierten Gewinn von 100.000 US-Dollar.

Das ist keine kleine Geschichte der Underperformance im Einzelhandel. Das ist eine Marktstrukturgeschichte.

Die Wallets, mit denen man ernsthaft Geld verdienen kann, konzentrieren sich auf Arbitrage, Market Making und Ausführungsgeschwindigkeit. Mit anderen Worten: Der Vorteil scheint bei den Teilnehmern zu liegen, die diese Märkte wie Infrastruktur und nicht wie Meinungen behandeln.

Das ist wichtig, denn Prognosemärkte werden oft als eine sauberere Möglichkeit verkauft, Ansichten über reale Ergebnisse auszudrücken. Aber wenn die meisten Einzelhändler ständig zu spät kommen, emotional sind oder ohne strukturellen Vorsprung handeln, dann sieht der Markt weniger wie „kollektive Intelligenz“ aus, sondern eher wie ein weiterer Ort, an dem schnellere Spieler Wert aus langsameren ziehen.

Die eigentliche Frage ist, ob Prognosemärkte tatsächlich für Einzelhändler nützlich sind oder ob sie hauptsächlich Menschen belohnen, die bereits über Tools und Ausführungsvorteile verfügen, die der Durchschnittsbenutzer nicht hat.

https://websnack.org/news/polymarket-84-percent-traders-losing-money-apr-2026

Ein Kommentar

  1. Surprise 😅 Everyone with a few brain cells came to this conclusion before they started betting lol.

    It’s not so different from trading imho. Most people lose money, but they are given hope by survivorship bias („I can do this too!“) when they see posts of the few who’ve won.

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