Außenministerium wird Trumps Beschwerden gegen Südkorea „sorgfältig prüfen“.

    Foto: YONHAP News Das Außenministerium sagte, es werde die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, in denen er seine Unzufriedenheit mit Südkorea zum Ausdruck brachte, sorgfältig prüfen und die Situation in enger Kommunikation mit Washington beurteilen. Ministeriumssprecher Park Il sagte am Dienstag gegenüber Reportern, dass die Regierung Trumps Äußerungen große Aufmerksamkeit schenke. Während einer Pressekonferenz im Weißen Haus am Montag kritisierte Trump die Organisation des Nordatlantikpakts (NATO), weil sie keine Hilfe bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus geleistet habe, und kritisierte auch Südkorea dafür, dass die USA nicht bereit seien. Trump behauptete außerdem, dass die USA 45.000 Soldaten in Südkorea hätten, um das Land zu schützen, und übertrieb damit erneut die offizielle Zahl, die bei etwa 28.500 Soldaten liegt. Berichten zufolge ersuchte das Ministerium die US-Seite um Klarstellung und teilte ihm mit, dass die Äußerungen eine allgemeine Enttäuschung darüber widerspiegelten, dass sich die Verbündeten nicht aktiv an den von den USA geführten Militärbemühungen beteiligten. Beobachtern zufolge dürften Trumps jüngste Äußerungen keinen Einfluss auf die Sicherheitsgespräche zwischen den beiden Ländern haben, einschließlich der Diskussionen über Seouls Streben nach Atom-U-Booten und die Aufteilung der Verteidigungskosten für die US-Streitkräfte in Südkorea.

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