
Foto: YONHAP News Gegen den Chef des Autoteileherstellers Anjun Industrial, drei Führungskräfte und einen Mitarbeiter wird im Zusammenhang mit einem Fabrikbrand ermittelt, bei dem letzten Monat in Daejeon 14 Arbeiter getötet und 60 verletzt wurden. Die Stadtpolizei Daejeon teilte am Dienstag mit, dass sie den CEO von Anjun Industrial, Son Ju-hwan, und fünf weitere Personen verdächtigt, berufsbedingt und grob fahrlässig gehandelt zu haben, was zu Todesfällen und Verletzungen geführt hat. Die Polizei geht davon aus, dass die sechs Verdächtigen es versäumt haben, die Sicherheit in der Fabrik zu gewährleisten, was zu der Katastrophe geführt hat. Zuvor kam die Polizei aufgrund der Aussagen der Arbeiter zu dem Schluss, dass zu Beginn der Katastrophe ein Alarm ausgelöst hatte, der jedoch sofort ausgeschaltet wurde. Zeugen gaben außerdem an, dass die Brandschutzübungen vor Ort nur eine Formsache gewesen seien. Ermittler führten am Montag eine Razzia bei einem Unternehmen durch, das an unerlaubten Arbeiten an einem Bauwerk beteiligt war, das die Behörden als möglichen Grund für die Tragödie untersuchen.