
Foto: YONHAP News Das Präsidialamt dementierte Berichte, wonach Präsident Lee Jae Myung Beamte angewiesen habe, die Bereitstellung humanitärer Hilfe für den Iran im Austausch für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus in Betracht zu ziehen. Ein hochrangiger Amtssprecher sagte am Montag, dass die Regierung nicht darüber nachgedacht habe, die beiden Angelegenheiten miteinander zu verknüpfen. Das Büro sagte, eine Prüfung möglicher humanitärer Hilfe zur Verbesserung der Bedingungen im Nahen Osten sei im Gange. Das Büro fügte hinzu, dass Seoul mit relevanten Ländern kommuniziert und zusammenarbeitet und dabei den Standpunkt vertritt, dass die freie Schifffahrt und die Sicherheit aller Schiffe in der Meerenge nach internationalem Recht gewährleistet sein sollten und dass die globale Energieversorgung normalisiert werden sollte. Eine örtliche Verkaufsstelle hatte am Montag zuvor berichtet, dass Lee während einer Sondersitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit letzte Woche über die Situation in der Meerenge Helfer und Minister angewiesen hatte, einen Plan zur Bereitstellung von Hilfe im Austausch für eine sichere Durchfahrt auszuarbeiten.