Wird auch wirklich mal Zeit die Kirche abzuschaffen. Die anderen sind auch nicht besser, aber overall, eine Religion weniger wird der Welt nicht schaden.
ken-der-guru on
> In Deutschland werden reihenweise christliche Kirchen geschlossen. Dafür entstehen mehr andere religiöse Bauten. Die Religion der Menschen aus Indien oder Syrien macht das Stadtbild bunter.
Bevor jetzt jemand übrigens den Untergang des christlichen Abendlandes verkündet soll er in sich gehen und überlegen wie häufig er im vergangenen Zeitjahr uneingeladen in einer Kirche war.
DarkChaplain on
Kirchenbesuche und Nachfrage an christlichen Religionen sind ja auch seit langer, langer Zeit rückläufig, andere Glaubensrichtungen haben derweil mittlerweile genug Nachfrage und Rückhalt im Land, dass sie solche Glaubenszentren aufmachen können.
Wo Problem?
[deleted] on
[removed]
Think_Win_3744 on
Wer ist jetzt schuld daran? Die Ausländer oder die Deutschen?
liproqq on
Videotheken sind auch rückläufig
black_52 on
Angebot und Nachfrage.
ControlOdd8379 on
Tjo, ich brauche halt kein clericales „Bodenpersonal“.
Ich glaube an einen allmächtigen Gott – und was wäre das bitte für eine „Allmacht“ wenn er ne Kirche oder gar nen Vermittler bräuchte um mich zu hören.
[deleted] on
[removed]
Grogon2 on
Gut so, Kirchen braucht kein Mensch.
Nerven teilweise auch viele Anwohner mit ihrem ständigen Geglocke, da sind so Buddhas und Tempel freundlicher.
Da zündet man ein Räucherstäbchen an und meditiert, mehr ist da nicht.
X-Seller on
Ok
Gockel on
einfach zusammenlegen, samstags gottesdienst sonntags ibada oder so, muss doch nicht jeder club sein eigenes haus betreiben und 6 von 7 tagen leer stehen lassen
in zeiten von so exorbitant hohen wohnkosten und immer noch obdachlosigkeit gehört sich das einfach nicht
frankstylez_ on
Ich bezeichne gerne Schulen und Bibliotheken als Tempel des Atheismus. Jetzt müsste man sie nur noch so prachtvoll bauen… Ähm, ja…
LayLillyLay on
Ich empfand den katholischen Gottesdienst immer als dunkel und nicht gerade lebensbejahend – bis auf einige, wenige Festgottesdienste im Jahr.
Die katholische Kirche hat ihre Stärken, aber wenn man sich nur auf die Generation 60+ konzentriert und sich weigert zu modernisieren und auf die junge Generation zuzugehen wird es sehr schwer werden in Zukunft.
Professional_Class_4 on
Margot Käßmann hat es ja damals als es mit PEGIDA los ging gut zusammengefasst: Wenn die Leute die den Niedergang des christlichen Abendlandes betrauern am So in die Kirche gehen würden, dann wäre das kein Thema.
druffischnuffi on
Wurden die Kirchen des Bizeps mitgezählt? Und die des fliegenden Spaghettimonsters also die italienischen Restaurants?
jobbanaja-schmara on
Ich finds wirklich nicht schlimm, wenn die Kirchen verschwinden. Aber den Islam wollte ich nicht als Nachfolger.
CherryExtension5154 on
Alles Schmutz, egal welche couleur
ACE_RUNNER on
Bitte alles weg
rh1n3570n3_3y35 on
Findest sonst noch jemand, dass die Säkularisierung nicht ansatzweise etwas rein positives ist, insofern als anstatt sich als Ersatz irgendwelchen zumindest einigermaßen humanistisch-aufgeklärten Idealen zu verschreiben, viele eigentlich einfach nur geistig und moralisch verschimmeln und verrohen?
Delicious-Hand-536 on
Ich finde es irgendwie aus einer kulturellen Perspektive schade, wenn Kirchen geschlossen werden. Die Bauwerke an sich sind ja auch oft schön. Es wäre schon irgendwo traurig, wenn man anhand des Stadtbilds nicht mehr sofort erkennen kann, ob man sich in Deutschland oder Istanbul oder Beijing befindet.
Es ist schade, wenn eine lokale Kultur der globalisierten Misch-Masch-Pampe des Kapitalismus weicht, wenn keine historische oder kultur-spezifische Architektur mehr zu sehen ist und alles was keinen „finanziellen Nutzen“ mehr hat, weggekürzt wird.
Diese historischen Gebäude sind in deutschen Altstädten halt oft Kirchen. Es würde mich schon stören wenn sie verschwinden würden – nicht auf einer rationalen Ebene, eher auf einer emotionalen und ästhetischen, die von der Religion losgelöst ist.
horror-traktor on
Ist jetzt auch nicht verwunderlich. Idr nimmt die Religiosität bei Menschen mit Migrationshintergrund in den ersten Generationen zu, während in Deutschland die Religiosität grundsätzlich eher abnimmt. Wenn also mehr Andersgläubige nach Deutschland kommen werden für diese Religionen erstmal Gebäude benötigt. Letztendlich denke ich, dass die Religionszugehörigkeit wahrscheinlich trotzdem weiterhin abnehmen wird. Wäre schön, wenn Religion irgend wann überall so wie in Ostdeutschland wird. Wer will der kann, aber grundsätzlich spielt das für die allermeisten hier wirklich keine Rolle und ich finde das sehr angenehm
SemiDiSole on
Okay cool. Grundsteuer für Religiöse Anlagen jeder Art auf das vierzigfache erhöhen.
Klingt nach einer guten Möglichkeit Geld für den Staat einzutreiben.
OYTIS_OYTINWN on
Wen es stört, könnte sich bei seiner lokalen Kirchengemeinde informieren, wie man helfen kann.
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24 Kommentare
Wird auch wirklich mal Zeit die Kirche abzuschaffen. Die anderen sind auch nicht besser, aber overall, eine Religion weniger wird der Welt nicht schaden.
> In Deutschland werden reihenweise christliche Kirchen geschlossen. Dafür entstehen mehr andere religiöse Bauten. Die Religion der Menschen aus Indien oder Syrien macht das Stadtbild bunter.
Bevor jetzt jemand übrigens den Untergang des christlichen Abendlandes verkündet soll er in sich gehen und überlegen wie häufig er im vergangenen Zeitjahr uneingeladen in einer Kirche war.
Kirchenbesuche und Nachfrage an christlichen Religionen sind ja auch seit langer, langer Zeit rückläufig, andere Glaubensrichtungen haben derweil mittlerweile genug Nachfrage und Rückhalt im Land, dass sie solche Glaubenszentren aufmachen können.
Wo Problem?
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Wer ist jetzt schuld daran? Die Ausländer oder die Deutschen?
Videotheken sind auch rückläufig
Angebot und Nachfrage.
Tjo, ich brauche halt kein clericales „Bodenpersonal“.
Ich glaube an einen allmächtigen Gott – und was wäre das bitte für eine „Allmacht“ wenn er ne Kirche oder gar nen Vermittler bräuchte um mich zu hören.
[removed]
Gut so, Kirchen braucht kein Mensch.
Nerven teilweise auch viele Anwohner mit ihrem ständigen Geglocke, da sind so Buddhas und Tempel freundlicher.
Da zündet man ein Räucherstäbchen an und meditiert, mehr ist da nicht.
Ok
einfach zusammenlegen, samstags gottesdienst sonntags ibada oder so, muss doch nicht jeder club sein eigenes haus betreiben und 6 von 7 tagen leer stehen lassen
in zeiten von so exorbitant hohen wohnkosten und immer noch obdachlosigkeit gehört sich das einfach nicht
Ich bezeichne gerne Schulen und Bibliotheken als Tempel des Atheismus. Jetzt müsste man sie nur noch so prachtvoll bauen… Ähm, ja…
Ich empfand den katholischen Gottesdienst immer als dunkel und nicht gerade lebensbejahend – bis auf einige, wenige Festgottesdienste im Jahr.
Die katholische Kirche hat ihre Stärken, aber wenn man sich nur auf die Generation 60+ konzentriert und sich weigert zu modernisieren und auf die junge Generation zuzugehen wird es sehr schwer werden in Zukunft.
Margot Käßmann hat es ja damals als es mit PEGIDA los ging gut zusammengefasst: Wenn die Leute die den Niedergang des christlichen Abendlandes betrauern am So in die Kirche gehen würden, dann wäre das kein Thema.
Wurden die Kirchen des Bizeps mitgezählt? Und die des fliegenden Spaghettimonsters also die italienischen Restaurants?
Ich finds wirklich nicht schlimm, wenn die Kirchen verschwinden. Aber den Islam wollte ich nicht als Nachfolger.
Alles Schmutz, egal welche couleur
Bitte alles weg
Findest sonst noch jemand, dass die Säkularisierung nicht ansatzweise etwas rein positives ist, insofern als anstatt sich als Ersatz irgendwelchen zumindest einigermaßen humanistisch-aufgeklärten Idealen zu verschreiben, viele eigentlich einfach nur geistig und moralisch verschimmeln und verrohen?
Ich finde es irgendwie aus einer kulturellen Perspektive schade, wenn Kirchen geschlossen werden. Die Bauwerke an sich sind ja auch oft schön. Es wäre schon irgendwo traurig, wenn man anhand des Stadtbilds nicht mehr sofort erkennen kann, ob man sich in Deutschland oder Istanbul oder Beijing befindet.
Es ist schade, wenn eine lokale Kultur der globalisierten Misch-Masch-Pampe des Kapitalismus weicht, wenn keine historische oder kultur-spezifische Architektur mehr zu sehen ist und alles was keinen „finanziellen Nutzen“ mehr hat, weggekürzt wird.
Diese historischen Gebäude sind in deutschen Altstädten halt oft Kirchen. Es würde mich schon stören wenn sie verschwinden würden – nicht auf einer rationalen Ebene, eher auf einer emotionalen und ästhetischen, die von der Religion losgelöst ist.
Ist jetzt auch nicht verwunderlich. Idr nimmt die Religiosität bei Menschen mit Migrationshintergrund in den ersten Generationen zu, während in Deutschland die Religiosität grundsätzlich eher abnimmt. Wenn also mehr Andersgläubige nach Deutschland kommen werden für diese Religionen erstmal Gebäude benötigt. Letztendlich denke ich, dass die Religionszugehörigkeit wahrscheinlich trotzdem weiterhin abnehmen wird. Wäre schön, wenn Religion irgend wann überall so wie in Ostdeutschland wird. Wer will der kann, aber grundsätzlich spielt das für die allermeisten hier wirklich keine Rolle und ich finde das sehr angenehm
Okay cool. Grundsteuer für Religiöse Anlagen jeder Art auf das vierzigfache erhöhen.
Klingt nach einer guten Möglichkeit Geld für den Staat einzutreiben.
Wen es stört, könnte sich bei seiner lokalen Kirchengemeinde informieren, wie man helfen kann.