Artemis II-Mondmission der NASA startet mit südkoreanischem CubeSat

Foto: Korea Astronomy and Space Science Institute Anker: Vier Astronauten starteten von Florida aus zur NASA-Mission Artemis II um den Mond. Die zehntägige Mission markiert den nächsten Schritt im Plan der Vereinigten Staaten für künftige Mondlandungen und wird Menschen weiter in den Weltraum führen als je zuvor. Und auf einem Teil der Fahrt ist der K-RadCube dabei, ein kleiner CubeSat, der von Südkorea entwickelt wurde. Rosyn Park hat mehr. Bericht: (O-Ton: Artemis-II-Raketenstart (Cape Canaveral, Florida)) Die NASA startete die Artemis-II-Mission, die erste bemannte Reise um den Mond seit mehr als einem halben Jahrhundert, am Mittwoch um 18:35 Uhr US-Ostküstenzeit vom Kennedy Space Center in Florida aus. Die vier Astronauten an Bord der Raumsonde Orion befinden sich auf einer historischen zehntägigen Reise, bei der sie das Lebenserhaltungssystem von Orion testen und die Auswirkungen der Weltraumstrahlung auf Menschen überprüfen werden. Die Besatzung wird außerdem erstmals die Mondoberfläche während einer Rotation um den Mond in einer Höhe von bis zu 9.656 Kilometern beobachten. Das Raumschiff wird mehr als eine Million Kilometer zurücklegen, bevor es am 10. April in der Nähe von San Diego im Pazifischen Ozean landet. Der K-RadCube, ein kleiner von Südkorea entwickelter CubeSat, wurde in den Orion-Stufenadapter zwischen der Trägerrakete und dem Orion-Raumschiff integriert und markierte damit die erste Teilnahme des Landes an einer bemannten NASA-Mission. Der eingesetzte CubeSat wird auf seiner eigenen Mission die kosmische Strahlung in den Van-Allen-Gürteln messen, die sich mehr als tausend Kilometer über der Erde befinden, und die Risiken für Astronauten während des Transits Erde-Mond analysieren. Auch auf den Satelliten geladene Halbleiter, Multi-Chip-Module und Speicherchips der nächsten Generation von Samsung Electronics und SK hynix werden auf ihre Betriebssicherheit und Strahlungstoleranz getestet. Rosyn Park, KBS World Radio News.

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