
Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung hat eine mögliche Notstandsverordnung im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran angedeutet und eine aktivere und mutigere Reaktion gefordert. Lee leitete am Dienstag eine Kabinettssitzung im Cheong Wa Dae und betonte die Notwendigkeit gründlicherer Inspektionen und Notfallmaßnahmen. Er verwies auf die hohe Auslandsabhängigkeit des Landes und seine starke Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Nahen Osten. Der Präsident wies die zuständigen Ministerien an, die Versorgung täglich zu überwachen und Präventivmaßnahmen zur Eindämmung der Instabilität vorzubereiten. Lee sagte, dass Rohstoffe, einschließlich Harnstoff, Helium und Aluminium, streng so verwaltet werden sollten, als ob es sich um Kriegsvorräte handele. Der Präsident forderte die Ministerien außerdem auf, den Regionalregierungen direktere Leitlinien für die Verwaltung der Vorräte an lebenswichtigen Gütern, medizinischen Hilfsgütern und verwandten Materialien zur Verfügung zu stellen.