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32 Kommentare
Spicy. Aber sie haben schon Recht. Kritik an Israel ist wichtig und richtig – aber in meiner (stereotypisch linksgrünversifften) Bubble gibt es schon manchmal die Tendenz von Kritik an Regierung und Militär hin zu „die sind halt so“ abzurutschen. Quasi ein ähnliches Denkmuster wie Rechte die von einzelnen Vorfällen Islamistischen Terrors darauf schließen „dass die Moslems halt alle Gewalttäter sind“.
Mit Sorge verfolgen wir die rasante Zunahme von Antisemitismus in der Gesellschaft. Jüdinnen und Juden trauen sich in Deutschland aus Angst vor Übergriffen nicht mehr, in der Öffentlichkeit Hebräisch zu sprechen, Wohnhäuser mit jüdischen Bewohnern werden mit Hakenkreuzen markiert, jüdische Kulturprojekte mit Hamas-Dreiecken.
Der Arbeitskreis Antisemitismus-Forschungs- und Informationszentren (RIAS) hat eine Verdopplung von Angriffen auf Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus festgestellt. Früher seien diese fast ausschließlich von rechts gekommen. Seit dem 7. Oktober 2023 stehe jede siebte Tat im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt.
Auf die Wand der KZ-Gedenkstätte Neuengamme wurde „From the River to the Sea“ gesprüht. Mehrere Stolpersteine für von Deutschen ermordete Jüdinnen und Juden in Köln wurden mit „BDS“ beschmiert. Andere mit „Juden sind Täter“. „Israel mordet“-Aufkleber fanden sich an der Gedenkstätte Ahlem, „Jews are committing genocide“ auf einem Mahnmal für NS-Opfer in Berlin.
Diese Taten sind beschämend. Die Linke kommt aus einer antifaschistischen Tradition. Auch wir haben die Verantwortung für das Erinnern an die NS-Verbrechen und an die historische Verantwortung der Deutschen gegenüber den größten Opfergruppen des deutschen Faschismus, vor allem den sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die in einem durchgeplanten industriellen Massenmord vernichtet wurden.
Zionismus in der Form wie er aktuell und historisch ausgelebt wurde ist nichts anderes als Kolonialismus durch ethnische Säuberung. Jede Person mit Integrität sollte somit Anti-Zionistisch sein. Das Ziel sollte ein tatsächlich demokratischer Staat in Israel/ Palästina sein, in welchem alle Menschen, egal ob Jude oder Araber oder sonst etwas gleiche Rechte haben, und nicht ein Projekt dass explizit auf ethnic superiority gebaut ist.
Die Regierung von Israel braucht Leute die Juden hassen um ihren bullshit zu rechtfertigen
Deswegen immer antizionstisch, niemals antisemitisch
Stimme ich zu. Das hängt damit zusammen dass [kahanitische](https://de.wikipedia.org/wiki/Kahanismus) Regierungen in Israel nicht zur Normalität werden dürfen.
Der Zionismus als Sammelbegriff ist da tatsächlich einfach viel zu breit. Damit trifft man am Ende auch Hippies die sagen „wir wollen hier Kibbutzim machen und finden unsere muslimischen Nachbarn ganz dufte“. Will sagen: Die Wahrnehmung des Zionismus schwankt je nachdem welche Strömung gerade dominant ist. Rabin war Zionist. Wurde von einem Zionisten ermordet.
Wenn „kahanitisch“ zu unbekannt ist kann ich als Beschreibung für die derzeitige Israelische Regierung auch „faschistisch“ anbieten. Und zwar schlimmer als Meloni.
> Mit Zionismus wird eine politisch-religiöse Bewegung bezeichnet, die das Ziel verfolgt, einen jüdischen Nationalstaat in Palästina zu errichten.
Quelle: [https://www.politische-bildung-brandenburg.de/lexikon/zionismus](https://www.politische-bildung-brandenburg.de/lexikon/zionismus)
Der Staat Israel darf, genauso wie jeder andere Staat, existieren.
Allerdings sollte sich dieser Staat reformieren. Seitdem ich mich erinnern kann, begeht Israel Völkerrechtsbrüche, bspw. mit den Siedlungen, mit der Zwangssterilisation von äthiopischen Frauen, während den Verteidigungs- und Angriffskriegen, usw. Wer also das Völkerrecht als notwendig erachtet für eine regelbasierte Welt, sollte kritisch sein.
Seit wann ist Deutschlands „Normalität“ der Zionismus? Überall macht man auf moralische Überlegenheit, aber die modernen Einsatzgruppen im Levant muss man unterstützen?
Ich bin immer wieder überrascht, wie weltfremd Menschen sein können. Viele der Linken sehen sich als Sprachrohr der Arbeiterklasse und reden etwas über Klassenkampf.
Bro kein Handwerker oder Lieferando Fahrer juckt es, was im Nahen Osten passiert oder wie sich jemand zu der Thematik äußert. Die wollen einfach nur gut bezahlt werden, genügend Urlaub und ein schönes Wochenende.
jetzt wo israel ein rechts-extremistischer nazistaat ist hat die linke ein “““antisemitismus-problem“““‘?
man erkennt fast ein muster
Ich sehe das leider auch so, dass der Antizionismus in bestimmten Kreisen inzwischen zu einem Feigenblatt für glühende Antisemiten geworden ist. Ganz schön praktisch – man kann in aller Ruhe gegen die Juden vor Ort hetzen und dies prima als Protest gegen den Militarismus und die Gaza-Politik von Israel verkaufen.
Vor allem verstehe ich nicht, warum man die Holocaustopfer, die übrigens mit dem ganzen Mist nullkommanix zu tun haben, nicht endlich mal in Ruhe lässt, sondern man sie immer wieder für eigene Agenda instrumentalisieren muss – egal ob von den BDS Trotteln oder eben von Netanyahu. niederträchtig und absolut beschämend.
>Zionism is an ethnocultural nationalist movement that emerged in late 19th-century Europe
>(…)
> Opponents of Zionism often characterize it as a supremacist, colonialist, or racist ideology, or as a settler colonialist movement.
>Quelle Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Zionism
Also eine ultra-Rechts (nationalistische) Bewegung. Wie soll das vereinbar sein mit Linker Ideologie?
Ob es viele Leute gab, die um die BTW 2025 bei der LINKEN aktiv geworden sind, um gegen Teure Mieten und gegen den Aufstieg der AfD sich zu engagieren und nun zusehen müssen, wie die Partei oder zumindest die Berichterstattung über diese, sich ausschließlich über Israel/Gaza dreht?
Bin jetzt nicht unbedingt Stammwähler der LINKEN, aber ihre Wohnungs- und Baupolitik sprach mich letztes Jahr sehr an. Kämpfe gerade selbst mit einem Vermieter aus der Hölle. Jetzt geht es aber gefühlt nur um Gaza und ich finde selbst van Aken und Schwerdtner schaffen das weder klar zu kommunizieren (s. Lanz) oder zumindest nach innen in entsprechende Fachforen abzumoderieren (s. die Silberlocken letztens oder der Landesverband aus NDS).
Wie viele linke Jüdinnen und Juden sich jetzt die Haare raufen. Ihre Religion wird von einem Staat vertreten, der in den letzten zweieinhalb Jahren die Heimat von 2 Millionen Menschen dem Erdboden gleich gemacht hat und die Kritik an diesem Staat soll laut der Führung einer linken Partei genauso geächtet werden, wie die Kritik an ihrer Religion.
Das wird unweigerlich dazu führen, dass sich uninformierte Leute denken „Wenn Israel = Judentum, dann finde ich das Judentum genauso schlimm, wie die Taten der israelischen Regierung“. Das ist brandgefährlich.
Doch doch, man sollte nur genau sagen, welche Form von Zionismus man meint. Expansiven autoritären Nationalismus mit mythischem Unterbau sollte man als progressive Partei selbstverständlich grundsätzlich ablehnen
Die selbe Linke, die in allen Bereichen auf gerechter Sprache beharrt kann doch unmöglich, ernsthaft „Zionismus/Zionist“ verwenden, obwohl der Begriff schon längst eine Pejoration erfahren hat.
– Flüchtlinge > Geflüchtete
– Ausländer/Migraten > Menschen mit Mirgationshintergrund
– Obdachlose > Wohnungslose
– diverse Begriffe bezüglich Geschlechteridentität
Aber nicht zwischen „Zionismus = ein Staat für Juden“ und „Neo-Zionismus = extreme nationalistische/religiös orthodoxe Ausrichtung Israels“ unterscheiden ist Ok? Als Deutsche?
Wollt ihr mich verarschen?
„Zionist“ ist längst zum Begriff der Anti-Semiten geworden um öffentlich ihren Hass zu verbreiten und bei jedem anderen Begriff hätte man versucht sich zu distanzieren. Aber bei so einem sensiblen Thema wird nicht auf den existierenden, konkretisierenden Begriff gewechselt?
Bedenklich wenn die gerechte Sprache genau dort aufhört wo wir besonders aufmerksam sein sollten.
Sinnlose Debatten, mit denen die Linke nur verlieren – und nix gewinnen – kann.
Es ist vorallem soweit weg von wesentlichen Themen die die meisten „normalos“ kaum interessiert / nachvollziehen kann.
Es ist so absurd wie so getan wird als wären wir einfach alle nur zu dumm für so ein „komplexes“ Thema wie den simplen Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus. Es ist jetzt nicht schwer zu verstehen dass Israel, ein Land mit faschistischer Regierung zu kritisieren nicht das gleiche ist wie Menschen aufgrund ihrer Religion zu verfolgen. Was dagegen absolut offensichtlich ist wie der Nahostkonflikt genutzt wird um weiter Stimmung gegen Muslim:innen zu machen, die übrigens genauso betroffen sind von steigenden Straftaten und deren Darstellung in den Medien extrem viele Parallelen zum historischen Antisemitismus aufweist und langsam zum Verschwörungswahn wird.
“Ein großes Problem der Linken ist das grassierende Schwarz-Weiß-Denken…” Das ist auch das Grundproblem des Artikels. Im Artikel wird alles in einen Topf geworfen (Israel, die Regierung, der Glaube, Zionismus, Völkermord). Das ist kein Beitrag zur politischen Debatte.
Lait Statista ist die Linke die am wenigsten Antisemitische Partei im Bundestag.
Ich finde es schon spannend wie hier einige weiterhin das ganze verteidigen und nicht wahr haben wollen trotz dessen, dass zwei (3) bekannte Linke genau das Problem in der Partei aussprechen.
Als jemand der gerne den Abstieg der Linken mitverfolgt: merken die eigentlich, dass dieser Konflikt irrelevant ist, keinerlei Auswirkungen auf unser Leben hat und alle anderen Parteien durch diese Diskussionen profitieren?
Aha die haben also Lack gesoffen
Ein Linker muss religiös-ethnisch begründete Staaten ablehnen. Das wäre konsequent.
Danke. Es besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen der Ablehnung der Regierung Netanjahus, der Nichtunterstützung der Siedlerbewegung und der Kritik an der Kriegführung einerseits und der Leugnung der grundlegenden Notwendigkeit eines Staates Israels als Schutzraum für alle Juden andererseits.
Diese Debatte ist ermüdend; weil jeder der sich daran beteiligt eine interne andere Definitionen der Begriffe antisemitismus; antizionismus; antiisraelismus und k.a. atilikudismus hat und die im Vorfeld jeder Aussage und jedes Diskurses pro Partei einmal persöhnlich durchdefiniert gehören aber immer und von allen zum Zwecke des diskursgewinnes rabulistisch zu einem Klumpen zusammengeworfen werden.
Ätzend und unnötig spaltend während die wahren antisemiten kurz davor sind wieder in die Parlamente zu kommen.
Antizionismus (und generell Anti-„ich bin besser weil x“) sollte in jeder echt-demokratischen (Gesellschaft, die nicht unter Geschlecht, Glauben, sexuellen Orientierung, Ethnie unterscheidet) Gesellschaft die Norm sein.
Wie kann man noch als linker eine ethnisch, theokratisch angestrebte politische Richtung, die auf Überlegenheit aufgrund eigener Herkunft basiert, noch fördern?!
Wie willst du noch überzeugend gegen AfD-Sprech ankommen, wenn du das äquivalente Endstadium verteidigst?
Und wie kann man bloß in so eine sinnlose Debatte öffnen? Tankpreise, Lebensmittelpreise, Wohnen, Industrie… Die aktuelle Regierung verkackt da überall. Man kann so einfach Punkte sammeln. Sogar, wenn nur symbolisch. Und dann kommen die mit so einer Sache um die Ecke.
Freut mich, dass die Medien nach „wokeness“ wieder irgendetwas gefunden haben, womit sie von den wirklichen Forderungen der Linkspartei ablenken können.
Zionismus ist mit links sein nicht zu vereinbaren. Traurig das diese alten Männer das nicht verstanden haben.
Zionismus ist Kolonialismus und muss damit sehr wohl in der linken Partei abgelehnt und verurteilt werden.
Wie hat der Mediale Diskurs in Deutschland es schon wieder geschafft, die Linke derart vor sich herzutreiben und den Diskurs so zu verzerren, dass wir jetzt über Akzeptanz von Zionismus diskutieren statt über die Kernpunkte der Partei?
Antizionismus ist wichtig und richtig
Doch, fcking sollte es.