
Foto: YONHAP News Südkoreas wichtigste Börse hat einen „Schwarzen Montag“ erlebt, wobei der Benchmark Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) aufgrund der Eskalation des Krieges im Nahen Osten um mehr als sechs Prozent auf die 5.000-400-Marke abrutschte. Der KOSPI stürzte am Montag um 375,45 Punkte oder sechs,49 Prozent ab und schloss bei fünftausend405,75. Der Rückgang erfolgte, nachdem ausländische Investoren Aktien im Wert von netto drei Komma 67 Billionen Won abgestoßen hatten und institutionelle Anleger netto Aktien im Wert von drei Komma 81 Billionen Won abgestoßen hatten. Das Nettoverkaufsvolumen institutioneller Anleger erreichte einen neuen Höchstwert. Der Panikverkauf erfolgte vor dem Hintergrund steigender globaler Ölpreise, steigender Wechselkurse und Sorgen über Zinserhöhungen in den USA. Der südkoreanische Won schwächte sich gegenüber dem US-Dollar um 16,7 Won ab und schloss am Montag um 15:30 Uhr bei 1.517,3 Won pro Dollar, nachdem die Stimmung der Anleger aufgrund der Sorgen über einen anhaltenden Konflikt im Nahen Osten nachgelassen hatte. Diese auf Schlusskursen basierende Rate ist die höchste seit dem 9. März 2009 während der globalen Finanzkrise. Am Samstag stellte US-Präsident Donald Trump dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum und drohte damit, die Kraftwerke des Landes „auszulöschen“, sofern die Straße von Hormus nicht vollständig wieder geöffnet wird. Da die Frist immer näher rückt, hat der Iran zurückgedrängt und gewarnt, dass er die Meerenge komplett sperren werde, wenn sie angegriffen werde.