
Foto: YONHAP News / Reuters Anchor: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt und gewarnt, dass die Vereinigten Staaten iranische Kraftwerke „auslöschen“ werden, sofern die Straße von Hormus nicht vollständig wieder geöffnet wird. Da die Frist immer näher rückt, hat der Iran zurückgedrängt und gewarnt, dass er die Meerenge komplett sperren werde, wenn sie angegriffen werde. Lee Bokyung hat mehr. Bericht: In einem Truth Social-Beitrag am Samstag sagte Trump, die Vereinigten Staaten würden die iranischen Kraftwerke „angreifen und auslöschen“, „beginnend mit dem größten zuerst“, wenn die Freiheit der Schifffahrt nicht innerhalb von 48 Stunden oder bis Dienstagmorgen zur koreanischen Standardzeit wiederhergestellt sei. Laut ausländischen Medien hat Washington Israel auch mitgeteilt, dass eine mögliche US-Operation zur Wiedereröffnung der Meerenge mehrere Wochen dauern wird. Als Reaktion auf Trumps Ultimatum sagte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian am Sonntag, dass Drohungen und Angriffe die Einheit Irans nur stärken würden. Der Iran warnte davor, dass die USA im Falle eines Angriffs auf ihre Kraftwerke US-bezogene Energieziele und IT-Einrichtungen im gesamten Persischen Golf angreifen würden. Teheran sagte außerdem, dass es allen Schiffen, die mit seinen Gegnern in Verbindung stehen, die Durchfahrt durch die Straße von Hormus verbieten werde. Südkoreas Finanzmärkte gerieten seit Wochenbeginn in Aufruhr, da die Krise im Nahen Osten keine Anzeichen einer Entspannung zeigte. Der Won-Dollar-Wechselkurs stieg am Montag zum ersten Mal seit der globalen Finanzkrise 2009 auf über 1.510 Won. Der Won schwächte sich um 16,7 Won gegenüber dem Dollar ab und notierte um 15:30 Uhr bei 1.517,3 Won pro Dollar. Der Benchmark Korea Composite Stock Price Index stürzte um 6,49 Prozent oder 375,45 Punkte ab und schloss bei 1.517,3 Won fünftausend-405-Punkt-75. Der technologielastige KOSDAQ stürzte um fünf Komma-56 Prozent bzw. 64 Komma-63 Punkte ab und schloss bei 1.000-96-Punkte-89. Lee Bokyung, KBS World Radio News.