





Hallo zusammen!
Habe diesen Baum gerade von einer slackline befreit (im Endeffekt wars ein Spanngurt).
Die Markierung, wo der Gurt befestigt war, ist deutlich sichtbar.
Ansonsten kommt mir die Rinde allerdings in Takt vor.
Muss / kann ich hier noch etwas unternehmen?
Wird der Baum das überstehen oder ist jede Hilfe zu spät?
Vielen Dank für eure Hilfe!
Von DC-Azanulbizar
20Â Kommentare
Ich würde den Baum einfach beobachten, stirbt was ab, gibt es faule Stellen? Meine Einschätzung: die Furche wirst du immer sehen aber der Baum packt das
Click-Bait Überschrift … für mich als Laien sieht er gesund aus und es besteht nach dem Entfernen des Spanngurtes erstmal kein Handlungsbedarf.
Der schaut doch vital aus, beobacht einfach ob der i wann stark des harzen anfängt
Kurze Frage, hast du mit dem Spanngurt die Borke komplett zerquetscht, oder ist der Baum mit angelegtem Spanngurt gewachsen? Das macht einen gewaltigen Unterschied bei der Beantwortung der Frage.
Guck mal ob bei dir in der Gegend ein Hochseilgarten im Wald ist. Die Spannen die Plattformen oft mit Spanngurten und Klötzen an die Bäume fest, damit die nicht Schrauben müssen (Wald erhalten, Baumsterben verhindern). Die kennen sich mit den Folgen für einen Baum und der Versorgung in solchen Fällen gut aus.
Wie lange war der Gurt am Baum befestigt? Für mich sieht es so, dass der Baum quasi um den Gurt herum gewachsen ist
Kann gut sein, dass Du ihn noch früh genug befreit hast. Wie andere bereits sagten, den Baum über die nächsten Jahre beobachten. Bäume sind in der Schadsymptomatik sehr viel träger als Tiere/Menschen. Wenn das Kambium nachhaltig geschädigt ist, wird es sich in den Folgejahren dadurch zeigen, dass der Baum (teilweiße) nicht neu austreibt und vermehrt Totoholz bildet. Das passiert oft von der Krone abwärts, also nicht nur unten den Baum beschauen. Solange das nicht zu beobachten ist sollte er auch statisch unproblematisch bleiben, würde mir also erst mal keine Sorgen machen. Im Zweifel einen Baumkontrolleur einbestellen. Und insbesondere wenn der Baum in einem intensiv genutzten Garten steht, in dem ggf noch Kinder spielen, vermehrt auf Totoholz achten und selbiges entfernen (lassen). Viel Glück!
Edit: Der Vollständigkeit halber: Gestresste Bäume sind, genau wie wir, anfälliger für Krankheiten, deshalb auch auf Pilzfruchtkörper am Stamm(-fuß) achten. Falls da was wächst identifizieren und recherchieren, ob’s für die Baumgesundheit ein guter oder schlechter Pilz ist.
Wäre es möglich, die Slackline am Verursacher in ähnlicher Weise zu befestigen? Das wäre ja nur fair. /s
Der Baum wird das vermutlich überleben, aber sonderlich nett war das nicht, den so zu würgen.
Ich versteh nicht warum man früher dachte: Geil so ne Fette Tanne mitten im Wohngebiet ist sicher ne super Idee. Gibt’s dafür nen Grund das es so häufig ist?
Der Baum sieht sehr gut aus,
wüchsig und vital.
Die Rinde wurde auch nicht verletzt beim Entfernen.
Alles ist gut,
und es gibt nichts zu tun. 😊
Würd ich im Herbst absägen. Die Stelle wird er überleben aber das ist kein schöner Baum für im Garten. Du und deine Nachbarn freuen sich Save wenn der Weg ist.
Weg mit dem Dingen. Kaum Nährboden für Arten. Nur Tauben und Eichhörnchen
Es gibt viele Bäume neben alten Weidezäunen die Einschnitte oder sogar Einwachsungen haben. Das macht ihnen in der Regel nichts aus.
Am besten umsägen und einen Obstbaum pflanzen ! So ein Baum gehört in den Wald !!
auf dem Foto sieht sie gut aus.wo ist das genaue Problem.?
Hier sieht man ganz gut, wie Bäume mit Einschnürungen umgehen können. Sie wachsen einfach drum herum (bis ihnen doch irgendwann die Säge ein Ende macht). Mach dir darüber keine Gedanken bei deinem Baum.
https://preview.redd.it/wfffkpb6ymqg1.jpeg?width=2250&format=pjpg&auto=webp&s=a8accc49fa57573a22c6a87f46bbca253100dd00
Edith: und hör bitte nicht auf diejenigen die ihn Fällen würden! Diejenigen sind offenbar nie in den Genuss gekommen einen Garten mit alten Bäumen zu erleben. Alte Bäume sind wertvoll! Deine Fichte bietet sehr vielen Tieren Unterschlupf und Futter. Auch Bienen und andere Insekten profitieren davon (z.B. Wald-Honig).
Mal abgesehen davon, dass der Baum viel zu groß ist und eigentlich nicht in den Garten gehört geht’s dem gut.
Gerade Nadelbäume haben eine extrem robuste Rinde die sogar Brände überstehen kann.
Würde mir keine Sorgen machen
Am besten eine kurze Mail mit Fotos an eine örtlichen Baumpflege Betrieb/ Baumgutachter/Baumkontrolleur schicken. Nur die können eine wirklich fundierte Antworte geben. Bis dahin eine Unfundierte:
Wir haben keine Offenen Schadstellen, kein Absterbendes Verhalten in der Krone, das Kabium hat sich um die Engstelle herum entwickelt. Es war absolut richtig die Gurte abzunehmen. Je nach Umfeld des Baumes, Standort (Exponiert oder im Verband stehend) und Region könnte es zu Baumstatischen Bedenken kommen. Ich wäre vorerst sehr entspannt. Und würde ja nach Baumumfeld (was kann er treffen, wie belebt ist das Umfeld) wie oben beschrieben örtliche Experten kontaktieren.
Ist auf jeden Fall ne Schwachstelle am Baum. Aber solange sich dort jetzt kein Pilz einnistet und die Rinde dort geschlossen bleibt störts ihn nicht.
Ich denke der Baum ist noch zu retten. Das entfernen des Spanngurtes war wichtig und es war höchste Zeit das es entfernt wurde. Um zu verstehen wie der Baum funktioniert im Holz erfolgt der Transport von Nährstoffen und Wasser zur Krone. Das erfolgt bei Nadelbäumen über mehrere Jahrringe. Da die Wurzeln auch versorgt werden müssen gibt es einen Stoftransport von oben nach unten in Form von gelösten Kohlenhydraten im Rindengewebe. Durch eine Einschnürung wird vor allem dieser Transportweg behindert. Mittelfristig hungern dann die Wurzeln. Oft habe ich auch erlebt das Bäume an einer Einschnürungsstelle abbrechen weil das der schwächste Punkt ist. Jetzt wird der Baum an dieser Stelle wieder stärker zuwachsen. Er repariert den Schaden somit selber. Bis dahin kann man nicht viel machen. Dünngen und Wässern wäre eine Unterstützung. Ich bin Baumkontrolleur und Baumgutachter.
Juckt den Baum null