Bildungsmisere: „Gymnasien sind die neuen Hauptschulen“ – Ex-Präsident des Lehrerverbandes kritisiert Schulsystem

https://www.welt.de/politik/deutschland/article69bfadc6af187d606b80eb73/bildungsmisere-gymnasien-sind-die-neuen-hauptschulen-ex-praesident-des-lehrerverbandes-kritisiert-schulsystem.html

10 Kommentare

  1. ZipfelMuetze6 on

    Natürlich ist der Akademisierungswahn da.

    Jeder kennt doch irgendeinen Handwerker, der sich für nahe Mindestlohn kaputt gearbeitet hat. Das will doch keiner für sein eigenes Kind.

    Früher konnten sich Leute mit Ausbildungen noch Kinder und Neubau leisten. Heute schaffen viele Akademiker ohne Kinder das nicht mal mehr.

  2. OYTIS_OYTINWN on

    Also während internationale Experten das deutsche Schulsystem für soziale Ungerechtigkeit und frühe Trennung kritisieren, plädiert Herr Kraus für ein noch exklusiveres Gymnasium.

  3. wokeandwehrhaft on

    Passt, dass ein solches Statement in der „Welt“ erscheint – Der Zeitung, deren Herausgeber sich mehr Armut wünscht und der mit rechtslibertären (man könnte sie auch „Neofeudalisten“ nennen) abhängt… wenn er nicht grad auf Xitter lupenreine Neonazis retweetet.

  4. Feisty-Reception-704 on

    Noteninflation…
    Das ist kein Wahn oder sonstiges…

    Die Lehrer geben einfach gute Noten und fertig.
    Schadet Niemandem 😉

    Deshalb sollte es immer wieder Zentrale Prüfungen geben und die Schulen sollten für so schlechte Noten zu rechenschaft gezogen werrdne.

  5. AsozialesNetzwerkOB on

    Der Typ tourt seit Jahrzehnten mit den reaktionärsten Thesen, die man sich im Diskurs vorstellen kann durch die Lande. Juckt nicht. Außer man ist die Klientel, die regelmäßig WELT liest

  6. >Hintergrund ist der seit Jahren steigende Anteil von Kindern, die nach der Grundschule aufs Gymnasium wechseln. [Laut Bildungsbericht sind es inzwischen rund 45 Prozent.](https://www.bildungsbericht.de/de/bildungsberichte-seit-2006/bildungsbericht-2024?utm_source=chatgpt.com)

    Die Bildung ist ein Sektor der noch Kaputt gesparter wurde als die Bahn.

    Einerseits kann/ muss man natürlich an die Eltern appellieren, sich mehr mit ihren Kindern zu beschäftigen und sie täglich unterstützen. Auf der anderen Seite sind viele Schulen auch schon so abgewrackt (außen wie innen), dass man da niemanden freiwillig hinschicken mag. Und dazwischen liegt noch so viel mehr im Argen.

    Das geht beim fehlenden Personal los, Klassen die so groß sind, dass es früher zwei gewesen wären, fehlende Sprachkenntnisse – die frühestens in der ersten Klasse entdeckt werden, unterschiedlichen Ansprüchen – je nach Bundesland, fehlenden Mitteln – je nach Gemeinde, fehlgeleiteten Strukturänderungen und endet dann irgendwann darin, dass jeder so macht wie er/ sie gerade meint.

    Weil eh alle wissen, dass es scheiße läuft, bekommen die Kids halt gute Noten. So erspart man sich den gröbsten Ärger. Und genauso wie bei den Renten doktert man permanent ein bisschen rum, weil man sich den großen Schlag nicht traut und nicht leisten will.

  7. Villain_Prince on

    Ich sehe WELT, ich sehe Josef Kraus,

    Ich weiß, da kommt nur Scheiße raus.

  8. No_Bedroom4062 on

    Es fehlt halt an Sanktionsmaßnahmen. Früher hat ein Elternbrief o.ä gereicht um die 1-2 SuS die den Unterricht gesprengt haben zu entschärfen.

    Heute juckt das die Eltern idr nicht, wenn sie überhaupt zu erreichen sind/ die Lehrkräfte verstehen.

  9. Das stimmt nicht so ganz, um die Schüler im Gymnasium wird sich noch gekümmert. Im Gegensatz zu denen in der Hauptschule.

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