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42 Kommentare
Die Welt verändert sich und Leute kaufen lieber über Onlineshops als im Laden. Mehr Nachrichten um 12:00 Uhr
Die Welt verändert sich und die Leute meiden lieber die Innenstadt. Mehr Nachrichten um 13:00 Uhr.
Wieso auch 20km fahren, evtl nicht das finden was man sucht und mehr zahlen, wenn man sich das Zeug einfach nach Hause bestellen kann
Kommen immer mehrere Sachen zusammen aber meistens waren es halt auch Sachen die absolut nicht als Ladengeschäft gebraucht wurden. Handyshops und Schreibwarenläden sind einfach durch Technologie überholt worden. Dann die tausenden an “Boutiquen” die eh das gleiche Zeuge wie C&A aus Bangladesch verkauft haben. Richtige Spezialisten und echte Beratung überleben komischerweise.
r/tja
Könnte vielleicht daran liegen dass die Leute weniger Geld und weniger Zeit haben um Shopping zu gehen.
„Nur Bargeld“, „Öffnungszeiten Mo.-Fr. 9-17 Uhr, Sa. 10-12 Uhr“, dazu doppelt so teuer und ich muss noch in die Stadt gurken und für Parktickets bzw. Öffis bezahlen.
Ja, wie kann es sein, dass ich da lieber online kaufe?
Komisch. Bei unserer Kommunalwahl jetzt haben die Leute alle gemeint, dass das ein Problem ganz spezifisch nur in unserer Stadt ist und nur wegen der Oberbürgermeisterin, welche die letzten 6 Jahre im Amt war und dass mit dem Gegenkandidaten sicher alles besser und unsere Innenstadt wieder ein Paradies für den Einzelhandel wird.
Nun muss ich erfahren, dass das ein deutschlandweites Problem ist? Schockschwerenot!
Wir können uns kontinuierlich im Kreis drehen dennoch werden wir nicht drum herum kommen – wir haben ein Konjunkturproblem, die hiesige Nachfrage ist einfach zu gering.
Dank jahrzehnte langer Sparpolitik, niedrigen Löhnen, lahmenden Sozialleistungen (die tendenziell mehr Unsicherheit als Sicherheit vermittlen – ideal um Leute davon abzuhalten Kaufentscheidungen zu treffen) sollte das auch eigentlich niemanden wundern. Müsste man meinen.
Und ja sicher wir können auch noch über viel anderes reden. Haben diese Innenstadtläden vllt noch sonstige Probleme, idk, Bürokratie, hohe Miet- und Energiepreise, Onlinehandel … unattraktive Innenstädte. Aber wie gesagt. Am Ende kommen wir dennoch nicht um die schwache Konjunktur herum.
Alle kaufen online, aber beschweren sich wie die Innenstädte verkomnen. Genau mein Humor.
Jeder weiß doch, dass das nur an den Radwegen liegt!!!11!!
Galigrü
Ihre IHK
Liegt vielleicht an den übertriebenen Ladenmieten, die ohne Laufkundschaft nicht einzunehmen sind.
Innenstädte werden unattraktiver -> Immobilieneigentümer*innen erhöhen stetig Mieten für Geschäftsräume -> Geschäfte gehen Pleite -> Neue/attraktive/innovative Geschäfte können sich die hohen Einstiegmieten nicht leisten -> Innenstädte werden durch Leerstände unattraktiver -> Mieten sinken trotzdem nicht -> keiner geht mehr in die Stadt -> surprised Pikachu face.
Sinkende Umsätze + trotzdem dauerhaft hohe Mieten – lohnt sich ja auch für immer weniger.
Es gibt für mich genau drei Gründe, vor Ort zu kaufen: a) Es ist Kleidung, die ich eh anprobieren muss, b) ich brauche es jetzt sofort, c) es wäre lächerlich, den Gegenstand per Paket durch die Gegend zu schicken (z.B. Regenschirm).
Wenn dann allerdings in den wenigen Fällen mein einziges Vollkaufhaus in der Nähe eine Galeria ist, die sich komplett auf überteuerte Markenware eingeschossen hat, vergeht mir die Kauflaune. Inzwischen habe ich bessere Chancen, preiswert Haushaltswaren zu bekommen, die ich benötige, wenn ich an einem zufälligen Tag in den Aldi gehe.
Was ich immer in Kommentarspalten lesen muss, wenn es um dieses Thema geht. Es müssen mehr Parkplätze her. Am besten überall und kostenlos. Laut den Leuten, die dort kommentieren, gibt es eigentlich keine anderen Gründe. Achja doch ab und zu fällt noch der Begriff „Stadtbild“. Die bösen Ausländer sind natürlich auch Schuld.
Es ist ermüdend…
vielleicht könnte man ja bald dann ein paar Gewerbeflächen in Wohnraum umwandeln.
Solange der Wert von Gewerbeimmobilien ein Vielfaches der Mieteinnahmen ist, solange wird sich daran nichts ändern. Senkt man die Miete sinkt die Sicherheit für die Bank und du musst Eigenkapital nachschiesen. D.h. lieber Leerstand und die Miete auf dem Papier oben halt.
Ich soll in die Innenstadt? Ich dachte die Stadt wurde für die Autos gebaut nicht für die Menschen.
Hier im Kaff gabs ne gute Konditorei die aus ihrem Ladenlokal mit Backstube raus sind, weil der Vermieter 9000 Schleifen im Monat wollte. Laden steht jetzt leer. Kann die Gemeinde halt machen was sie will, wenn die Läden solchen Turbowichsern gehören.
Ehemaliger Apotheker hier.
Es kommt halt einfach dazu, dass Kundenkontakt oft sehr sehr scheiße ist und viele (natürlich nicht alle!) motivierte Mitarbeiter dann irgendwo abwandern, wo die Arbeitsbedingungen besser sind und mehr Gehalt fließt. Oft bleiben dann nur genervte und gelangweilte Mitarbeiter zurück und viele Leute die zwingend diesen Job brauchen und nix anderes fanden.
Wie oft ich schon desinteressierte Kellner und Bäckerei Verkäufer erlebt habe…
Ummm ja.
Könnte am Angebot liegen. Gefühlt 50% der Läden haben nichts was ich mal so unterwegs einkaufe, weitere 45% hätten velleicht was aber mit Preisvorstellungen bei denen ich „nein, danke“ sagen muss.
Fach-Läden die anbieten was gesucht wird und vernünftige Preise haben bleiben auch.
Ich war und bin immer ein Freund des lokalen Einzelhandels aber dort gibt es gefühlt nichts mehr. Wollte vor einem Jahr Tischtenniskellen von Jola kaufen. In einer Großstadt. Galeria, Müller etc: nichts. Decathlon? Nichts. Intersport? Gabs nur Klamotten. Weitere Geschäfte abgesucht: nichts. Hab dann online bestellt.
Das letzte was mir zum lokalen einkaufen bleibt, sind Bücherläden. Die bestellen wenigstens auch das gewünschte Buch, wenn sie es nicht dahaben
Das einzige was mich persönlich wirklich daran stört ist, dass es immer weniger Musikgeschäfte gibt.
Die Läden machen es einem oft aber auch wirklich schwer, selbst wenn man grundsätzlich sogar offen dafür ist, etwas mehr zu bezahlen. Der Gegenwert stimmt einfach absolut nicht, ist in Sachen Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen sogar oft schlechter als viele Online-Shops.
Außerdem existieren kleine inhabergeführte Läden schon seit Jahren kaum noch und es geht vor allem um große Milliardenkonzerne wie H&M, Saturn und co, mit denen man dann Mitleid haben soll, obwohl sie bei einer eher günstigeren Marktlage keine Sekunde zögern würden, uns alle gnadenlos abzuzocken. Wenn der Markt regelt, dann halt im Guten wie im Schlechten.
Tja… Entweder man geht mit der Zeit oder man geht mit der Zeit.
>Die Politik sei in der Pflicht, Kosten bei Energie und Beschäftigung zu senken.
Der Autor möchte lieber den Mindestlohn aufweichen anstatt die Mietpreise oder Bürokratiekosten.
Wirtschaftspartei cdu ..
Danke cdu
Das letzte Mal war ich in einem Laden um eine Jeans zu kaufen. Mit Ach und Krach habe ich eine gefunden, die mir gefällt und passt (Standardgröße). Preis war ok, aber nicht überragend. Seither kaufe ich eigentlich alles online bis auf Lebensmittel. Sogar Autobatterien kosten nur 1/3 bis 1/2 als im Autozubehörhandel, die nicht viel mehr als ihre Billo-Eigenmarken führen.
Wow, wer hätte gedacht das Vermögensungleichheit und Politik welche den Gini noch weiter verschlechtert solche Folgen haben könnte. OMG.
Danke CDU und FDP.
Als jemand der im Einzelhandel arbeitet kann ich das nachvollziehen. Ich kann durchaus 75% des Bedarfs meiner Kunden mit der Ware decken, die ich im Markt habe. Bei den Sachen, die ich bestellen muss, komme ich aber auch über weite Strecken aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Was mir da als Lieferzeit und EK genannt wird ist nicht mehr feierlich. Da begnüge ich mich dann auch öfter damit, dem Kunden zumindest mit Informationen weitergeholfen zu haben und dem Tipp, dass man das bei diesem oder jenem Onlinehändler schneller und günstiger bekommt.
Die Welt muss halt Full Circle gehen und die erfolgreichen Läden im e-commerce müssten neue Service Punkte vor Ort eröffnen, die vom erfolgreichen online Business und der globalen Logistik gebacked werden.
Danke, Angelo Mertez. grml
Innenstädte müssen heutzutage mehr bieten als nur ein Ort zum shoppen zu sein.
Ich wollte einen Locher kaufen. Der hat dort das doppelte gekostet als online (inklusive versand)
Kein Wunder, dass Menschen mehr und mehr online kaufen…
Bei uns liegt es laut CSU daran, dass man mit dem BMW Turbodiesel SUV nicht direkt vor dem Lodenmantelgeschäft parken kann.
Die Vermieter sind teilweise einfach unverschämt, dazu die Verschiebung in Richtung Onlinehandel und schon hat man die Kacke beisammen.
Aber jeder meint, es sei ein besonderes Phänomen in seiner Stadt.
Dazu kommt, dass ich gerne vor Ort kaufe, aber in den wenigsten Fällen wirklich gute Beratung, so dass höhere Preise gerechtfertigt wären. Viele Händler sind auch selbst schuld, irgendeinen Mehrwert muss ich dem Kunden nunmal bieten.
Man könnte meinen das Innenstädte die aufs Auto ausgelegt sind nicht gerne von Menschen besucht werden. Aber was weiß ich schon.
Gibt ja nur Daten und Fakten sind ja zum Glück nichts mehr wert in der Gesellschaft
Ich bin Koreaner. Schon immer mochte ich Deutschland, besonders Brecht, und träumte sogar davon, in Deutschland zu studieren. Jedenfalls hatte Deutschland für mich immer das Image eines messerscharf präzisen und ordentlichen Landes. Aber das Deutschland der letzten Zeit ist genauso schwierig wie Korea. Die globale Krise muss irgendwie gelöst werden, es ist wirklich bedauerlich.
Als Autofahrer ist man ja mittlerweile auch unerwünscht in den Innenstädten. Auf kilometerlang Klamotten schleppen hab ich aber keinen Bock.
Für mich als Dorfkind ohne sinnvollen ÖPNV Anschluss bin ich aber gezwungen mit dem Auto in die Stadt zu fahren.
Dann bestell ich halt im Internet.
Joop Jacke im Geschäft: 300€, Joop Jacke bei Zalando: 150… WARUM KAUFT HIER NIEMAND?
Der „Elektro Meyer“ hier um die Ecke überlebt das alles, irgendwie 😄
Da kommst du rein und es riecht nach Lötzinn. Stellst ne Frage, die dir der alte Sack erstmal mit richtig leckerem Sarkasmus beantwortet, der dir klar macht dass du mit deinem „Jutupp-Halbwissen“ eigentlich überhaupt keine Ahnung von irgendwas hast.
Und dann erklärt er dir exakt was du brauchst, wie du es machen musst, und dass er sich gerade ne neue PID-Steuerung für seinen Smoker bastelt, die „echt richtig geile Sparerribs“ machen wird.
Ich mag den alten Sack. Und sein Geschäft auch.
Und wenn er mal in Ruhestand geht, wird dort wo’s so schön nach Lötzinn und Sarkasmus gerochen hat der nächste Barbershop öffnen.
Wir lassen überall die Kultur sterben, und wundern uns dann warum keiner in die Läden kommt.
Niemand braucht Geschäfte in denen du von ahnungslosen Drohnen Chinaware für ein Vielfaches des eigentlichen Preises kaufen „darfst“.