Autozulieferer ZF meldet 2,1 Milliarden Euro Verlust – WELT

https://www.welt.de/wirtschaft/article69bbbc9792f222671ccb329d/autozulieferer-zf-meldet-2-1-milliarden-euro-verlust.html

11 Kommentare

  1. Watching-Void239 on

    Na da bin ich ja mal sehr gespannt wie das Management der ZF diese wieder aus dem Graben ziehen will. 

    So wirklich kreative Lösungen oder Strategieanpassungen sieht man nicht im Artikel, stattdessen natürlich Stellenabbau und Einsparungen. Komisch, dass man dem Vorstand bei einer Verdoppelung des Verlusts noch so ein Vertrauen zuschreibt…

  2. Low_Air_7789 on

    Mit dem Verbrennerverbotverbot kommt das wieder in Ordnung.

    Und stets technologieoffen bleiben.

    Gruß
    Team FM

  3. In einigen Jahren kann ich mir ein E-Auto leisten, solange nutze ich mein Yaris Baujahr 2006 noch ab.

  4. Top_Inspector6056 on

    Verdammt, warum kaufen die Leute keine neuen Autos und fahren ihre Altfahrzeuge weiter, obwohl die Lebenshaltungskosten explodieren und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit rasant zunimmt?! Damit hätte niemand jemals rechnen können!

  5. Sollen halt einfach mal alle härter arbeiten da, die faulen Säcke. Einfach noch Samstag arbeiten dann wird das schon wieder. Bestimmt.

  6. Die deutschen Zulieferer haben jahrelang aktiv gegen die EV-Transformation lobbyiert. Die haben eine enorme Macht, die sich auch auf die Autohersteller selbst widerspiegelt. ZF ist an der Situation auf jeden Fall auch allein aus dem Grunde selbst mitschuldig.

  7. Jetzt kommen natürlich alles und sagen tja Pech eAuto pipapo…

    Es ist extrem schwierig sich von seinem Kerngeschäfts zu lösen und sein Portfolio zu erweitern. Insbesondere in Deutschland ist es schwierig mit dem aktuellen Kündigungsschutz und dem Betriebsrat. In der Regel ist das Kerngeschäft profitabel und eine Cashcow.

    Zum Stellenabbau – in Deutschland kann man junge Menschen einfacher kündige als die alten teuren. Stellenabbau heißt oftmals, die jungen 20 – 40 jährigen verlassen das Unternehmen, aber die teuren ü50er bleiben. Das sind oftmals auch Mütter/Väter, die auf dem Arbeitsmarkt erhebliche Schwierigkeiten bekamen. Die ältere Generation tut sich mit Change Management eher schwer. Sprich eine personelle Transformation in Deutschland ist extrem schwierig bis unmöglich.

    Produktportfolio – wie beschrieben ist das Kerngeschäft oftmals (noch) profitabel. Etwas parallel aufzubauen ist schwierig, weil das Vertriebsnetzwerk noch nicht so aufgebaut ist wie im Kerngeschäfte und ggf. für ein neues Produkt ein anderes Mindset benötigt wird. Die Leute davon zu überzeugen, weniger für das Kerngeschäft zu machen und mehr in eine aktuell nicht profitables Produkt zu stecken ist schwierig. Insbesondere benötigt eine Portfolioerweiterung Geld und das muss irgendwo herkommen. Das aufgeblähte Kerngeschäft am Leben zu erhalten benötigt ebenfalls Geld. Aktuell an Kapital zu kommen insbesondere für ein Unternehmen, das in einem schrumpfenden Markt agiert ist schwierig. Dazu kommt noch die Vertriebsstruktur, die nicht von heute auf morgen vorhanden ist. Man konkurriert gegen Unternehmen, die das bereits haben.

    TLDR – Man macht es sich sehr einfach auf das Management zu schimpfen. Insbesondere bei dem aktuellen Kündigungsschutz in Deutschland ist eine Transformation extrem schwierig.

  8. Electronic-Trifle516 on

    Die haben doch bestimmt nur wieder weniger Gewinn gemacht. Das bedeutet nicht das sie Verlust gemacht haben. 🙄

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