Angepasste VDE-Norm: Balkonkraftwerke könnten bis zu 7.000 Watt Leistung erhalten

https://www.golem.de/news/angepasste-vde-norm-balkonkraftwerke-koennten-bis-zu-7-000-watt-leistung-erhalten-2603-206639.html

12 Kommentare

  1. Indubioproreo_Dx on

    Eeeendlich ist dieser Schwachsinn beendet mit den max 2kw.
    Wenn jetzt noch die Preise purzeln würde ich zuschlagen wollen.
    Die 800w machen ja Sinn, wobei wie in anderen Ländern etwas mehr ganz nice wäre, aber die Gefahr ist da, vor allen in Altbauten.
    Naja da ich bei meinem Vermieter an einem Stromkreis hänge und er schon ein BKW hat, ist es in meinem Fall eh gesetzlich nicht erlaubt das ich mir eins hole, auch wenn ich ein Recht darauf habe… 🙂 Aber als Inselanlage wären 7kw ganz nett, mit Akku der ne Steckdose hat und aus dem ich ziehen kann, mehr will ich nicht, aber ob ich das nun anmelden muss oder nicht kein Plan als „Inselanlage“.
    Vermeiter würde mir eine Flachdachfläche stellen da er ein schlechtes Gewissen hat. Aber anmelden will ich nichts und er hat sorge das dann doch der Zähler getauscht wird (hat sein Stromversorger nach über einem Jahr noch nicht hinbekommen, also läuft der Zähler bei ihm legal rückwärts zu Stoßzeiten^^)

    Anyway.
    Da wird sich der ein oder andere jetzt ein upgrade gönnen. Ironischerrweise durch die Anti-Erneuerbare Regierung eingeführt.

  2. Großes Problem sind immer noch Vermieter, die sich querstellen und die unmöglichsten Forderungen stellen. Meiner wollte erst einen Wielandstecker und anderen Kram, was nicht rechtens ist. Nachdem ich ihm das erklärt hatte, verlangt er eine Fachunternehmererklärung zur Elektrik (von einem Haus, das nicht mal fünf Jahre alt ist, lol). Und außerdem soll die Installation am Geländer noch ein „Fachunternehmen“ absegnen. Meines Wissens kann er nur den letzten Punkt verlangen. Kostet alles Zeit und Nerven, dagegen vorzugehen und darauf haben auch viele sicher keine Lust.

  3. Habe gehört über 960 Watt Leistung der Solarmodule braucht man jetzt eine Wieland Einspeisesteckdose, also Elektriker.

  4. Ein Problem dürfte sein, dass die 800W Drosselung per Software jetzt explizit ausgeschlossen wird, oder? Also der Wechselrichter darf nicht mehr als 800W einspeisen könnnen und das muss eine Hardwarebeschränkung sein.

  5. Kleine Werbung für /r/balkonkraftwerk wo ihr eure Fragen lassen könnt, wenn ihr selbst eins plant

  6. DerSpongebob on

    100% in der Theorie
    0% in der Praxis

    Ein passender Wechselrichter existiert nicht. Und das den jetzt jemand baut nur um ein paar Einheiten in Deutschland zu verkaufen bezweifle ich stark.

    7k Eingang bei fixen 0,8k Ausgang ist halt (wenn man nicht grade ne Gesetzeslücke ausnutzen will) völlig sinnlos.

  7. ManagerOfLove on

    Ja gut aber die 800 VA Einspeiseleistung bleibt ja trotzdem. Ist also nur für die relevant die sich auch den passend großen Batteriespeicher holen

  8. Wenn wir jetzt noch sinnvolle Regelungen einführen würden, die Vermieter intensivieren PV auf ihren Dächern anzubringen…

  9. Schön wäre, wenn die 800Watt Einspeisung auch angehoben wird.

    In Utha, USA, sind 1200Watt bei 120V Stromnetz und deren Selbstmordstecker erlaubt. 

  10. Für blöde wie mich: cool, aber welchen Vorteil genau bietet das?

    Weil die 7kw Modulleistung können ja meinetwegen direkt in einen entsprechenden Akku mit vielen entsprechend dimensionierten MPPT-Eingängen gehen. Aber am Ende muss ja der Akku über einen WR ins Hausnetz bzw. Wohnungsnetz einspeisen über einen Schuko-Stecker und das ist halt auf 800W begrenzt, no?

    Also hab ich metaphorisch gesprochen unglaublich große Flüsse, (PV-Module) die in ein potentiell riesigen Staudamm (2-15 kWh Akku) fließen … aus dem dann halt ein Rinnsal fließt (800W WR). Hm.

  11. user3872465 on

    Das nette ist auch:

    hat man einige DC verbraucher, wie Switche oder PCs kann man diese auch direkt versorgen 😉

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