4 Kommentare

  1. Für alle, die den Hintergrund nicht kennen, und den Artikel nicht lesen:

    Leider ist es ein Trugschluss, dass die AfD dort weniger gewählt wurde.

    Die AfD dort ist nur so zerstritten, dass sie für die 71 Plätze nur 7 Kandidaten aufgestellt haben.

    Da man jedem Kandidat bei der Kommunalwahl maximal 3 Stimmen geben kann, zählte ein Listenkreuz für die AfD also nur 21 Stimmen, während ein Listenkreuz für jede andere Partei 71 Stimmen zählte.

    Die AfD hat sich also im für die Sitzverteilung relevanten Ergebnis halbiert, rein von der Anzahl der Wähler aber auch dort um mehr als 50% zugelegt.

  2. „AfD Wähler werfen die Hälfte ihrer Stimme weg.“

    Fixed that for you.

  3. _HermineStranger_ on

    Dass man Überschriften kritisiert, die etwas reißerisch über die Erfolge der AfD berichten kann ich ja nachvollziehen. Der Rest ist aber schon hartes Copium.

    * „Da wo die AfD keine Kandidaten hatte, wurde sie auch nicht gewählt“
    * „es ist zwar eindeutig das beste AfD-Kommunalwahlergebnis aller Zeiten, aber wenn man es mit 2016 statt 2021 vergleicht haben sie sie sich gar nicht verdoppelt“

    Es freut mich zwar, wenn die AfD keine Kommunalpolitiker findet und deshalb ihr Stimmenpotenzial nicht ausschöpfen kann, aber da das bei den machtpolitisch bedeutsameren Land- und Bundestagswahlen kein Problem sein wird beruhigt mich das wenig. Das Problem verschwindet nicht, wenn man so tut als würde es nicht existieren.

  4. Hindert sie ja niemand daran, ihre restlichen Stimmen auf andere Parteien zu verteilen.

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