
Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung sagte, die Aktienkurse seien angesichts des jüngsten Krieges im Nahen Osten volatil gewesen und betonte die Notwendigkeit, in Krisenzeiten Reformen voranzutreiben. In seiner Rede am Mittwoch bei einem Treffen zur Stabilisierung der Kapitalmärkte sagte Lee, dass der starke Anstieg der Aktienkurse seit letztem Jahr ohne Korrektur einigermaßen unhaltbar sei und dass die aktuelle Phase eine Chance für eine Konsolidierung bieten könnte. Der Präsident fügte hinzu, dass südkoreanische Aktien seit langem unterbewertet seien und verwies auf den sogenannten Korea-Abschlag. Lee führte das Problem auf eine schwache Unternehmensführung, unfaire Marktpraktiken wie Aktienmanipulation, geopolitische Risiken und eine unvorhersehbare Industriepolitik zurück. Der Präsident sagte, geopolitische Risiken seien oft übertrieben und könnten gemindert werden, und betonte, dass das Land je nach seinem politischen Ansatz eine „Korea-Prämie“ erzielen könne. Er versprach außerdem strengere Maßnahmen gegen Marktfehlverhalten und weitere Reformen, um die Kapitalmärkte anzukurbeln und das Wirtschaftswachstum zu unterstützen.