
Foto: YONHAP News Die Regierung hat ein Sondergesetz verabschiedet, um die Finanzierungsmechanismen zu schaffen, die erforderlich sind, um Südkoreas US-Investitionsversprechen einzulösen. Das als Special Act on Strategic Investment Management with the United States bekannte Gesetz wurde am Dienstag während einer Kabinettssitzung unter dem Vorsitz von Präsident Lee Jae Myung verabschiedet. Die Genehmigung erfolgte fünf Tage, nachdem der parteiübergreifende Gesetzentwurf von der Nationalversammlung genehmigt worden war. Das Gesetz sieht die Gründung einer strategischen Investitionsgesellschaft zwischen Südkorea und den USA vor, über die Südkorea zugesagte 350 Milliarden US-Dollar in den amerikanischen Schiffbau und andere Schlüsselsektoren investieren wird. Davon sollen 200 Milliarden Dollar in Bereiche fließen, die den wirtschaftlichen und nationalen Sicherheitsinteressen beider Länder dienen. Die restlichen 150 Milliarden Dollar werden für den Schiffbausektor bereitgestellt. Südkorea wird zwei Billionen Won, also rund eine Komma drei Milliarden US-Dollar, in den Konzern investieren.