Die Finanzchefs Südkoreas und Japans vereinbaren, die Zusammenarbeit inmitten des Nahostkriegs zu verstärken

Foto: Finanzministerium / Yonhap Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Volatilität aufgrund des Krieges im Nahen Osten haben Südkorea und Japan vereinbart, die politische Koordinierung zu verstärken. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft teilte am Samstag mit, dass sich Finanzminister Koo Yun-cheol mit seinem japanischen Amtskollegen Satsuki Katayama im Gebäude des Finanzministeriums in Tokio getroffen habe. Nach Angaben des Ministeriums tauschten beide Seiten Ansichten über die globale und regionale Wirtschaftslage aus und diskutierten Möglichkeiten zur Vertiefung der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit. Die Finanzchefs kamen zu der Einschätzung, dass die Weltwirtschaft weiterhin ein solides Wachstum aufweist, jedoch einer Reihe von Risiken ausgesetzt ist, darunter geopolitische Spannungen. Sie erörterten auch die Situation im Nahen Osten und die jüngste Volatilität auf den Finanzmärkten und waren sich einig, dass eine enge Zusammenarbeit erforderlich ist, um eine stabile Energieversorgung sicherzustellen und die Investitionen in künstliche Intelligenz auszuweiten. Die Minister äußerten ihre Besorgnis über den starken Rückgang des koreanischen Won und des japanischen Yen und einigten sich darauf, die Devisenmärkte genau zu überwachen und gleichzeitig an der Diversifizierung der Lieferketten für kritische Mineralien zu arbeiten.

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