Der lombardische Unternehmer

Das Profil, das in den letzten Stunden aufgetaucht ist, ist das eines wohlhabender lombardischer Managerein Mann mit hohem Lebensstandard, der in den 1990er Jahren einen Teil seines Vermögens investierte, um sich einen Platz auf den Hügeln rund um die bosnische Hauptstadt zu sichern. Der Untersuchungshypothese zufolge gehörte der Mann zu der Gruppe «reich und gelangweilt» bereit, erhebliche Beträge für die Gelegenheit zu zahlen gegen wehrlose Frauen und Kinder durch die belagerten Straßen. Seine eigenen Geschichten hätten ihn verraten: Ein Bekannter erzählte den Ermittlern, wie der Unternehmer persönlich mit den Expeditionen prahlte und sie als adrenalingeladene Reisen beschrieb „Spüre den Nervenkitzel des Tötens“.

Das Mailänder Netzwerk der „Wochenendscharfschützen“

Die Untersuchung, die sich aus der Beschwerde des Schriftstellers ergab Ezio Gavazzeni und unterstützt von den Anwälten Nicola Brigida und Guido Salvini, baut ein methodisches Netzwerk wieder auf, das seine Hauptknotenpunkte zwischen Mailand und Triest hatte. Die Abfahrten erfolgten freitags von einem Lagerhaus am Rande der lombardischen Hauptstadt aus, mit Unterstützung einer Sicherheitsfirma, die als Tarnung fungierte. In diesem kriminellen Umfeld Die Schützen wurden als „Bogenschützen“ definiert, während die Einwohner von Sarajevo als einfache „Hirsche“ galten, die gegen Geld abgeschossen wurden, wobei die Gebühren höher waren, wenn das Ziel ein Kind oder ein bosnischer Soldat war.

Wer sind die anderen Verdächtigen?

Auf der Liste der Verdächtigen steht neben dem Lombard-Manager auch der achtzigjährige Friauler Giuseppe Vegnaduzzo und a Mann mit Wohnsitz in Mittelitalien. Während der Unternehmer das Profil des „Langeweile-Reisenden“ vertritt, scheinen die beiden anderen Verdächtigen von einem getrieben zu sein rechtsextremer ideologischer Fanatismus. Vegnaduzzo, bereits von den Richtern befragt, er bestritt alle Vorwürfe behauptet, nie einen Fuß nach Bosnien gesetzt zu haben, obwohl einige frühere Aussagen gegenüber der Anwaltschaft und Kollegen das Gegenteil zu bestätigen schienen. Obwohl dreißig Jahre vergangen sind, findet die Staatsanwaltschaft dank einer Flut von Berichten und Zeugenaussagen wichtige Beweise, die es ermöglichen, die Teile dieser schwarzen Seite der italienischen Geschichte wieder zusammenzusetzen.

https://www.open.online/2026/03/14/cecchini-weekend-sarajevo-due-indagati-chi-sono-manager-lombardo-estremista-destra/

Von sr_local

4 Kommentare

  1. SpIcIchatter on

    > un fanatico di destra

    No dai giura? E io che pensavo di vedere Greta thunberg lì

  2. Pescarese90 on

    Ricordatemi, posso bestemmiare in questo sub? Visto l’andazzo di questo mondo negli ultimi mesi, Dio non dovrebbe offendersi quando qualcuno critica il suo operato fin troppo negligente.

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