Erinnern Sie sich an die DART-Mission, bei der die NASA im Jahr 2022 absichtlich ein Raumschiff in einen Asteroiden stürzte?

Das Ziel war Dimorphos, ein kleiner Mond, der den größeren Asteroiden Didymos umkreist. Der Einschlag verkürzte die Umlaufbahn von Dimorphos erfolgreich um etwa 33 Minuten, was das Hauptziel war.

Neue Analysen deuten jedoch darauf hin, dass die Kollision auch die Umlaufbahn des gesamten Asteroidensystems um die Sonne leicht verändert hat.

Die Änderung ist winzig (ungefähr 0,15 Sekunden in der Umlaufzeit), aber sie ist messbar. Im Grunde haben wir durch den Treffer von Dimorphos dem gesamten Didymos-System einen mikroskopischen Schub durch den Weltraum gegeben.

Es ist ein ziemlich cooler Proof of Concept für die Planetenverteidigung.
Sollten wir jemals einen Asteroiden entdecken, der sich weit genug im Voraus auf die Erde zubewegt, könnte bereits ein kleiner Stoß wie dieser ausreichen, um ihn an uns vorbeiziehen zu lassen.

https://i.redd.it/bczklcbtt4pg1.jpeg

5 Kommentare

  1. „Turns out“ is a strange way of saying „expected results have been measured, peer reviewed, and released; and the data will be useful in refining models for orbital shifts in loose and solid asteroids.“

  2. Huh. Makes intuitive sense, you’re reducing the overall orbital velocity of the combined mass of the two body system, but… It’s still cool. I would’ve automatically assumed it would have only affected the moon, but, no… Of course not.

    They’re sharing a gravity well, in which a major component just had its velocity slightly reduced by a high velocity impact, so… of course the shared system is affected.

    That’s neat.

    Makes a fun realization about wider orbital mechanics within the entire solar system. Scifi level shifting asteroids around would be… Huh.

    …I wanna play Kerbal space program.

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