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26Â Kommentare
In einem Forum das ich lange verlassen habe hat es mal jemand auf den Punkt gebracht.
„Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es geschafft. Frauen laufen jetzt unter „Sonstige“.“
Gut:
– kritische Auseinandersetzung innerhalb der Szene
– teilweise sinnvolle Vorschläge
nicht so meins:
– übertriebene Selbstbeschäftigung mit übertriebener Zergliederung und Schubladisierung der eigenen Identität. Immer irgendwelche Gruppen vordefinieren und dann ein- oder auszuladen. Könnte man nicht mit Verhaltensregeln sichere Orte schaffen?
Bis auf hetero Frauen hab ich bis jetzt niemanden getroffen, der flinta nicht zumindest ein bisschen fragwürdig findet. Als jemand, der unter flinta fällt aber sich in solchen kreisen 1. Nicht wohl fühlt und 2. Dort auch nicht gewünscht ist (lol) hab ich schon lange Probleme damit. Was das Ziel von flinta war weiß ich nicht. Aber egal was es war, es ist daran gescheitert, dass es gleichzeitig ausgrenzen sollte aber auch nicht ausgrenzen sollte. Ein Schutzraum für eine Gruppe, die so wage definiert war, dass in der Umsetzung alles schief gelaufen ist
Kompliziertes Thema, kenne da auch Frauen die eine Inklusion von Trans-Frauen in ihre Schutzräume zum Beispiel gar nicht wollen. Allgemein konflikfreie Räume zu schaffen wo sich jeder inkludiert fühlt halt ich an sich schon für eine geträumte Utopie die sich nie realisieren wird.
Flinta ist alleine schon deswegen dumm, weil es einen Unterschied zwischen Männern schafft. Klaus wurde als Klaus geboren, ist nicht Flinta. Peter wurde als Petra geboren, ist Flinta. Männer sind Männer,
Trans Männer sind keine andere Kategorie, sondern Männer.
Flinta war von Anfang an so ein schwachsinniges Wort… Das war wohl klar, dass es sich nicht durchsetzt.
Nur noch ein weiteres Akronym Bruder, vertrau mir Bruder, ein Akronym noch, das wird alles reparieren.
FLINTA funktioniert halt nur dann als Konzept, wenn jeder Buchstabe davon mitgemeint ist. AFAB Männer, Inter-Personen, Agender-Personen gehören im Sinne des Begriffs dazu. Wenn ein Frauenschutzraum jetzt als FLINTA-Raum bezeichnet wird, gibt’s Konflikte. Beide Räume haben ihre Existenzgründe, aber etwas nur flinta nennen wenn keine flinta drin sind einfach um den trendy Begriff mitzunehmen ist halt scheiße.
Der Begriff an sich ist schon komisch definiert. Frauen (=Geschlecht) und Lesben (=Sexualität) werden einfach zusammengeworden. Welche lesbische Person ist denn keine Frau und/oder nicht trans-person?
Neulich auch einen sehr fragwürdigen Text in Kreide auf dem Boden in Hannover gesehen.
Demo für Pro-FLINTA, auch Männer willkommen, anschließend Party in der Faust, aber ohne Männer.
Klar so verschafft man sich Solidarität für seine Sache, meine Stimme und meine Präsenz bei der Demo ist erwünscht, aber danach kann ich mich verpissen.
Wahrscheinlich braucht man für die optimale Inklusion einfach noch mehr Schubladen und Kategorien.
Paradebeispiel hier von Reddit:
[https://www.reddit.com/r/luftablassen/comments/1qedy7t/flintasessions_im_skateboarding_sind_unn%C3%B6tig/](https://www.reddit.com/r/luftablassen/comments/1qedy7t/flintasessions_im_skateboarding_sind_unn%C3%B6tig/)
Ich habe eine ähnliche Erfahrung an meiner Uni gemacht. Auf der Suche nach einem LGBT-Space o.ä., bin ich schließlich bei „Women in CS“ gelandet. Irgendwo auf der Website stand dann auch, dass es ein „offener Space für alle“ ist… aber als (äußerlicher) Mann, hatte ich mich da extrem fehl am Platz gefühlt. Jegliche Förderprogramme & Co. drehten sich auch um Frauen, und hielten andere benachteiligte Gruppen außen vor. Das hatte mir ein wenig sauer aufgestoßen.
Lustigerweise habe ich nach meinem Umzug fast das gegenteilige Problem. Überall wo LGBT drauf steht, sind gefühlt nur „homosexuelle Männer“ drin, wo es fast ausschließlich zugeht wie auf dem Fleischmarkt, und scheinbar nur das nächtliche Stelldichein eine Rolle spielt. Als jemand, der mit seinem Körper und seiner Sexualität fremdelt, sitze ich da gefühlt zwischen den Stühlen.
Und das i-tüpfelchen? Genau so einen Space, der explizit den Raum anbietet, den ich gesucht hätte – ist altersbegrenzt <28 Jahre. Das Gefühl zu haben, wirklich nirgendwo willkommen zu sein, und zu einer Subgruppe, einer Subgruppe, einer Subgruppe zu gehören, ist.. nicht ideal.
Ich finde Flinte gut.
Frauenkram; darf ja nicht mitmachen
Ok ich hab’s gelesen. Mag mir jemand ganz kurz sagen was ein endo Mann ist? Nie gehört.
Auf unserem letzten Event wurde sich von Frauen beschwert, dass es flinta Toiletten gab. Ehrenamtlicher Verein btw.Â
War halt von Anfang an zum scheitern verurteiltÂ
Erstweltlerproblene
>Und wer cis endo Männern immer nur auf biologistische Art zuschreibt, dass sie die einzig wahren Unterdrücker seien, nimmt sie aus der Verantwortung, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen.
Sprich, wir wissen das sie Unterdrücker sind auch wenn sie es selbst nicht wissen oder vorgeben es nicht zu sein. Denn wir kennen sie besser, als sie sich selbst. Jup. Danke dafür. Gar nicht creepy.
>Da patriarchale Gewalt von cis endo Männern ausgeht – so die Theorie
Ist zum Glück hier nur ein Zitat, aber: Wer die Leistung von Frauen zum Erhalt patriarchaler Strukturen herabwürdigt ist kein Feminist.
So viele Akronyme die eigtl alle dasselbe aussagen…alles nur keine Männer.
Ich schaue als Mann von außer drauf und wenn ihr ohne mich Party machen wollt, dann bitteschön. Aber die ganzen Akronyme sind schon selten bescheuert 😀
Was ist eigentlich aus der populären Front geworden?
also ich hab es als sehr funktionierend wahrgenommen
Oh als mann nicht reingekommen obwohl trans? Konsequent.
Glaube, dass der FINTA begriff kontrovers ist, ist solangsam auch ausserhalb derer, die vom ausschluss trotz vorkommen im namen betroffen sind, angekommen. Den artikel finde ich allerdings erwas schwach.
Vor allem an einem ort, wie der taz, wäre es besser, das ganze etwas auszulegen, statt das hauptproblem mit allerlei nebensächlichen ideen zu umwerben.
Das beispiel mit der prideflagge lässt das ganze wirken, als sei das problem, dass es ein inklusiver begriff sei, welcher den verfassern nicht inklusiv genug ist statt ein begriff, der inklusiv sein sollte, aber genau das gegenteil ist. Sie zeigen nähmlich deutlich auf, wie auch in eher linken kreisen oft über trans und nichtbinäre menschen gedacht wird.
Schubladendenken überwindet man nicht mit Schubladen