Der B1-Wanderweg war einst ein Postkartenbeispiel für die natürliche Schönheit Luxemburgs. Jahrelang war es eine Route, die man Besuchern mit gutem Gewissen empfehlen konnte: landschaftlich reizvoll, gut gepflegt und ein offensichtlicher Grund zum Stolz.

Leider verfiel der Weg immer mehr. Dieser Rückgang erfolgte nicht plötzlich, sondern durch jahrelange scheinbare Vernachlässigung. Abschnitte des Weges (insbesondere entlang des Baches) sind mittlerweile uneben, erodiert und an manchen Stellen wirklich schwierig zu begehen. Was früher ein angenehmer Spaziergang war, ist manchmal unnötig tückisch geworden.

Dies ist besonders enttäuschend, da die B1 immer noch als eines der Highlights Luxemburgs für Wanderer angepriesen wird. Die Realität vor Ort entspricht nicht mehr diesem Bild. Besucher, die einen Vorzeigeweg erwarten, stoßen stattdessen möglicherweise auf instabilen Boden, ausgetretene Wege und Strecken, die offensichtlich schon seit geraumer Zeit nicht mehr instand gehalten werden.

Man kommt nicht umhin zu denken, dass die Leute, die für die Förderung des Weges verantwortlich sind, ihn heute selbst begehen würden, sie wären überrascht, wie sehr er sich verschlechtert hätte. Wenn man den aktuellen Zustand aus erster Hand erlebt, wird wahrscheinlich deutlich, dass der B1 nicht mehr dem Standard entspricht, den er einst gesetzt hat.

Bei richtiger Wartung könnte der B1 wieder zu dem schönen und einladenden Wanderweg werden, der er einmal war. Im Moment wird dieser Ruf jedoch leider nicht erreicht.

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Von Pjotrdt

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