NYT: Konflikt im Nahen Osten dürfte den Einfluss der USA im Indopazifik schwächen

Foto: KBS News Der durch US- und israelische Angriffe auf den Iran ausgelöste Konflikt könnte Washingtons Einfluss in der indopazifischen Region untergraben, schätzte die New York Times (NYT) in einer am Freitag veröffentlichten Analyse. In der Nachrichtenanalyse, die von den Büroleitern der Zeitung in Seoul, Tokio und Ho-Chi-Minh-Stadt zusammen mit einem in Washington ansässigen nationalen Sicherheitsreporter verfasst wurde, heißt es, dass der Krieg im Iran – der jetzt weniger als zwei Wochen her ist – bereits Washingtons Sicherheitsverpflichtungen im Indopazifik belastet. Der Bericht zitierte die Entscheidung, Patriot-Raketen und Abfangjäger aus dem von Südkorea stationierten Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) und einer Trägerangriffsgruppe aus dem Südchinesischen Meer zu verlegen. Es wurde auch über die Stationierung von Flugzeugen, Personal und Luft-Luft-Raketen durch Australien im Nahen Osten sowie über mögliche Verzögerungen bei den US-Lieferungen von Waffen und militärischer Ausrüstung an Japan und Taiwan gesprochen. Der Artikel bezog sich auch auf die Äußerungen von Präsident Lee Jae Myung während einer Kabinettssitzung Anfang der Woche, in der er sagte, Seoul sei zwar gegen die Verlegung der Luftverteidigung des Pentagons, anerkenne aber auch die praktischen Grenzen des Beharrens auf dieser Position.

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