
Foto: KBS News Die Regierung hat den Zeitraum vom 14. März bis 19. April als besonderen Zeitraum für Gegenmaßnahmen zur Bekämpfung der erhöhten Waldbrandgefahr festgelegt. Das Ministerium für Inneres und Sicherheit und der koreanische Forstdienst diskutierten am Freitag über Maßnahmen zur Verhinderung großflächiger Waldbrände und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden. Im letzten Jahrzehnt ereigneten sich 74 Prozent der großen Waldbrände in Südkorea, die mehr als 100 Hektar Schaden anrichteten, zwischen März und April, wenn das Wetter tendenziell trocken und windig ist. Während der Sondermaßnahmenperiode, die am Samstag beginnt, kündigte der koreanische Forstdienst an, dass er die Bemühungen zur Verhütung und Eindämmung von Waldbränden verstärken werde, und fügte hinzu, dass der Leiter des Dienstes die Einsätze vor Ort persönlich leiten werde, wenn ein größerer Waldbrand zu erwarten sei. Die National Fire Agency plant den Einsatz von Hubschraubern und Löschfahrzeugen im Voraus in Hochrisikogebieten, während die Polizei bereitsteht, strenge Strafen gegen diejenigen durchzusetzen, die illegal Feuer legen oder Brandstiftung begehen. Darüber hinaus werden die Kommunalverwaltungen regionale Hauptquartiere für Katastrophen- und Sicherheitsabwehrmaßnahmen sowie integrierte Feldkommandozentren für die Waldbrandprävention und erste Reaktionsmaßnahmen betreiben. Das Innenministerium betont, dass Prävention von entscheidender Bedeutung ist, und fordert die Öffentlichkeit dringend auf, die illegale Müllverbrennung zu unterlassen, insbesondere in der Nähe von Wald- und Berggebieten.