Finest Future hat sich auf die Rekrutierung internationaler Studierender für ein Studium an finnischen weiterführenden Schulen und Berufsbildungseinrichtungen spezialisiert.

Vorstandsvorsitzender Peter Vesterbacka gab zu, dass das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckt, sagt aber, dass man noch nicht aufgibt. Ihm zufolge liegt der Hauptgrund darin, dass die finnische Regierung plötzlich Studiengebühren für Nicht-EU-Studenten in der Sekundarstufe II und in der Berufsausbildung eingeführt hat. Diese Änderung machte es für das Unternehmen schwierig, Programme zu verkaufen, da die Preise nicht im Voraus festgelegt werden konnten.

Meine Vermutung? Mit dem Verschwinden des kostenlosen Bildungsmodells verschwand auch der potenzielle Kundenstamm 😓

Etwas ironisch ist jedoch, dass einige Finnen ihr eigenes kostenloses Bildungs- und Sozialsystem „ausgemolken“ haben, als es ihnen zugute kam, indem sie beispielsweise darauf aufbauende Unternehmen bauten und internationale Studenten rekrutierten. Aber jetzt, wo sich die Politik ändert, wird plötzlich so dargestellt, als wären sie die Opfer. Mittlerweile denken die Finnen, dass die ausländischen Studenten irgendwie das Problem ihrer schlechten Wirtschaft sind 😓

Auf LinkedIn sieht es so aus, als ob alle Verweise auf FF bereits stillschweigend entfernt wurden, was darauf hindeutet, dass er seit Monaten nicht mehr mit dem Unternehmen verbunden war.

https://yle.fi/a/74-20214812

Von Severe_Turnover9411

6 Kommentare

  1. Cookie_Monstress on

    A lot of speculation and your own theories included. Off course the issue was free-education model being halted as that was his product.

    Also weird that you somehow managed make this post criticizing some/all Finns while FF was always Vesterbackas own hustle. And not like it was particularly loved one: https://yle.fi/a/74-20086449

  2. 1. How does one „quietly milk their own free education“?

    2. I don’t know if anyone has formed really any broad opinions – on foreign *or* domestic students – based on Vestabacka’s weird-ass grift. It simply doesn’t nudge the needle one way or another, economically or otherwise.

    3. We can have a conversation whether or not foreign students have a meaningful impact on the economy. My gut says not really, and the conversations about expenditure that small are dumb and needlessly full of semantic nitpicking.

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