Neues Sonderermittlerteam nimmt ehemalige Militärführer bei Ermittlungen zum Kriegsrecht ins Visier

Foto: YONHAP News Dem ehemaligen Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff Kim Myung-soo und anderen ehemaligen Beamten der Joint Chiefs wurde die Ausreise aus dem Land verboten, weil sie angeblich an der Kriegsrechtserklärung des ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol beteiligt gewesen sein sollen. Ein neues Sonderermittlerteam, das den Kriegsrechtsvorfall von 2024 und die Vorwürfe gegen Yoon und seine Frau untersucht, sagte in einer Pressekonferenz am Mittwoch, dass Kim und andere ehemalige Beamte des Joint Chiefs wegen des Verdachts, eine Schlüsselrolle bei Yoons Aufstand zu spielen, angeklagt und mit einem Reiseverbot belegt wurden. Das Team sagte, es werde bald mit der Befragung von Zeugen im Rahmen einer umfassenden Untersuchung beginnen, nannte jedoch keine Verdächtigen. Eine frühere Untersuchung des Sonderermittlers im Fall des Kriegsrechts hatte es abgelehnt, Kim und andere hochrangige Militärbeamte anzuklagen, oder sie mit der Begründung unzureichender Beweise von der Untersuchung ausgeschlossen. Das neue Team, das Ende letzten Monats ins Leben gerufen wurde, sagte, es plane, die Vorwürfe erneut zu prüfen, dass Kim, der damals ranghöchste Offizier des Militärs, direkt oder indirekt in die Situation des Kriegsrechts verwickelt war. Das Team plant außerdem, ungelöste Fälle aus früheren Ermittlungen des Sonderermittlers zu übernehmen, darunter Vorwürfe gegen die ehemalige First Lady Kim Keon-hee.

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